Haushaltsausschuss gibt mehrheitlich Empfehlung ab

Parsau: Turnhalle rückt in greifbare Nähe

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Auch der Haushaltsausschuss der Samtgemeinde Brome empfiehlt den Bau einer Turnhalle in Brome.

Brome – Der Bau einer Einfeldhalle an der Grundschule Parsau ist in greifbare Nähe gerückt, folgt der Bromer Samtgemeinderat der Empfehlung des Haushalts- und Wirtschaftsausschusses vom Donnerstag.

Dieser lautet, den Bau mit den beiden Finanzierungsvarianten A und B weiter zu verfolgen und nicht der Verwaltungsempfehlung C, in der steht: „Die Samtgemeinde Brome baut die Einfeldhalle…zu einem späteren Zeitpunkt“.

Bereits der Bauausschuss hatte mehrheitlich empfohlen, den Bau der Parsauer Halle in der Prioritätenliste vor einem Hallenbau in Brome zu platzieren.

In der Variante A baut die Samtgemeinde eine Einfeldhalle am Schulstandort Parsau. Die Gemeinde Parsau beteiligt sich mit 25 Prozent an den Baukosten, maximal mit 500 000 Euro. Die Samtgemeinde verpflichtet sich, bis Ende 2021 mit dem Bau der Halle zu beginnen, ist Bauherr und muss einen Kredit in voller Höhe der Baukosten aufnehmen. Die Maßnahme sei personell und finanziell nur umsetzbar, wenn andere Projekte zurückgestellt würden, hieß es.

In der Variante B ist die Gemeinde Bauherr und Kreditnehmer. Das Bauamt der Samtgemeinde soll bei der Verwirklichung unterstützen, wobei über Art und Umfang noch Einigkeit erzielt werden müsse.

In der Diskussion betonte Peter Albrecht (SPD), dass man nichts gewinne, wenn man warte. Der Ausschussvorsitzende Dirk Fricke (CDU) verwies darauf, dass es sich bei dem Bau der Turnhalle um eine freiwillige Leistung handele. Fred Marhenke (SPD) führte in der Einwohnerfragestunde aus, dass Parsau als Grundschulstandort seit gut 30 Jahren auf eine Turnhalle warte und somit gegenüber allen anderen Gemeinden in Brome benachteiligt sei. Mit der Gegenstimme Frickes und zwei Enthaltungen wurde der von Albrecht formulierte Antrag angenommen.

In der Einwohnerfragestunde hatte eine Zuhörerin vorgetragen, dass die Samtgemeinde einen Brief an die Grundschule Parsau geschickt habe um mitzuteilen, dass es künftig möglicherweise keine Zuschüsse zum Ganztagsbetrieb geben werde. Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann verwies darauf, dass die Kommune sehr wohl für die Vormittags- als auch für die Anschlussbetreuung aufkomme. Der reine Schulbetrieb sei Sache des Landes, bei dem sich die Schulen auch für den Ganztagsbetrieb bewerben müssten. Angesichts der angespannten Finanzlage habe der Bromer Samtgemeindeausschuss beschlossen, die Schulen aufzufordern neue Konzepte vorzulegen, um die bis dato gewährten Zuschüsse einzusparen.

VON HORST MICHALZIK

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