Kälberanger III schließt Lücke nach Ahnebeck / Hinterbebauung im Ort

Parsau: Neuer Raum zum Bauen

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Die Hinterbebauung der Wilhelmstraße soll eine ungeplante Fläche (rot) zum Dorfgebiet machen.

Parsau – Parsau wächst und das sowohl nach Norden als auch in sein Inneres. Das bezeugen die beiden Bebauungspläne, die der Gemeinderat kürzlich beschloss.

So sprach man über das neue Baugebiet „Kälberanger III“ (das IK berichtete), das im Norden Parsaus liegt. Es umfasst insgesamt rund 57.700 Quadratmeter und zeigt sich derzeit noch als landwirtschaftliche Fläche. Der Kälberanger III soll in zwei Abschnitten und, da der zweite Abschnitt noch einmal geteilt wird, insgesamt drei Teilstücken erschlossen werden.

Abschnitt 1 des Kälberangers III bedeutet den Lückenschluss zwischen Parsau und Ahnebeck. 

Der erste Abschnitt soll den Lückenschluss von Parsau und Ahnebeck bedeuten. Er liegt im Nordosten Parsaus am Ende des Kornblumenweges in Richtung Ahnebeck. Der Abschnitt ist rund 7.700 Quadratmeter groß. Vor Längerem war im Gespräch, dort einen Nahversorger anzusiedeln, doch nun wird nach anderen, passenden Flächen in der Gemeinde gesucht. Es soll Wohnraum entstehen. Der zweite Abschnitt ist mit rund 50.000 Quadratmetern deutlich größer und daher in die Abschnitte Ost (nördlich des Kornblumenweges) und West (nördlich des Kälberangers) geteilt, die Verlängerung des Rosenwegs stellt dabei die Trennlinie dar.

Der Bebauungsplan für den Kälberanger III liegt derzeit zur öffentlichen Einsicht aus. Die Gemeinde hofft, bereits im Herbst diesen Jahres erste Bauplätze verkaufen zu können. Die Nachfrage sei da, das zeige die voranschreitende Bebauung am Kälberanger.

Aber auch im Süden soll Platz für Bauwillige geschaffen werden, wenn auch deutlich kleiner. Denn freie Plätze im Ort sollen mit Leben gefüllt werden. Im Kern geht bei dem Bebauungsplan „Hinterbebauung Wilhelmstraße 11“ nur um ein Grundstück, das im Zuge der Innenentwicklung durchgeführt wird. Das entsprechende Grundstück liegt hinter bereits bebautem Grund im Dreieck zwischen Wilhelmstraße und Hinter den Höfen. Im gefassten Aufstellungsbeschluss dazu heißt es konkret: „Durch die Aufstellung des Bebauungsplanes sollen die bisher unbeplanten Flächen als Dorfgebiet durch rechtsverbindliche Festsetzungen nach dem Baugesetzbuch einer städtebaulichen Ordnung zugeführt werden.“

VON DENNIS TESCH

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