Straßen nach Rühen und Kaiserwinkel werden saniert

Parsau: Kreis investiert 3,75 Millionen Euro

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Die lädierte Kreisstraße zwischen Parsau und Rühen soll für 2,5 Millionen Euro saniert werden. 

Parsau – „Es wird auch Zeit, dass da etwas passiert“, sagt Parsaus Bürgermeisterin Kerstin Keil. Die Rede ist von der K 322 zwischen Parsau und Rühen, die noch in diesem Jahr saniert werden soll.

„Durch die Umleitung damals ist die komplett kaputt gefahren“, erklärt Keil. Denn als in Rühen der Kreisel am Ortseingang gebaut wurde, wurde der Verkehr über die Kreisstraße umgeleitet.

Die B 244 ist neu, die Verbindungsstraße über Giebel dafür durch die viel zu hohe Verkehrsbelastung sehr in Mitleidenschaft gezogen: Fahrbahnmarkierungen sind quasi nicht vorhanden und die Asphaltdecke gleicht eher einem Flickenteppich. Durch viele Niveauunterschiede sammelt sich Wasser auf der Fahrbahn und die Stoßdämpfer der Autos werden stark beansprucht.

Kerstin Keil, Parsaus Bürgermeisterin

Daher plant der Landkreis Gifhorn nun, diese Straße zu sanieren. Dafür sind 2,5 Millionen Euro eingeplant. Baubeginn soll noch dieses Jahr sein. Aber es gibt ein Problem: Eine Zusage für Fördermittel gibt es noch nicht. Man rechnet mit einer Förderung nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) in Höhe von 1,4 Millionen Euro. „Da haben wir noch nichts Verbindliches gehört“, bedauert Keil. Der Landkreis teilt mit, dass die Niedersächsische Landesstraßenbaubehörde in Wolfenbüttel noch an der Prüfung sitzt. Aber Keil ist zuversichtlich, dass bald mit den Arbeiten begonnen werden kann.

Auch an anderer Stelle soll in absehbarer Zeit gearbeitet werden. Die mittelfristige Finanzplanung des Landkreises sieht ab 2020 die Sanierung der Straße zwischen Parsau und Kaiserwinkel vor. Auch dies ist laut Keil dringend nötig. „Die Straße ist schon halbrund zu nennen.“ Die Asphaltdecke sei keineswegs mehr optimal. Es hätten bereits Vermessungen stattgefunden. „Sie soll auch breiter werden.“

Für die Sanierung an dieser Stelle sind noch einmal 1,25 Millionen Euro eingeplant. Auch hier steht noch eine GVFG-Förderung von rund 60 Prozent aus, das entspricht 750.000 Euro. Keil hofft, dass die Arbeiten schnell und ohne Komplikationen vonstatten gehen.

VON DENNIS TESCH

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