Brome: Gemeinderat diskutiert über Beschlussvorschlag von SPD/BLU

„Ortsumgehung forcieren“

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Brome. Die öffentliche Sitzung des Gemeinderates des Fleckens Brome ist auf den kommenden Montag, 19. November, verschoben worden. Ab 19. 30 Uhr werden die Mitglieder in der Bromer Gaststätte „Perle an der Ohre“ über einige Punkte beratschlagen.

So wird auch das Thema Ortsumgehung Brome im Verlauf der Bundesstraße 248 auf der Tagesordnung stehen. Während der Sitzung soll es einen neuen Sachstandsbericht geben. Des Weiteren werden die Ratsmitglieder um Fleckenbürgermeister Gerhard Borchert die weitere Verfahrensweise festlegen. Dies geht auf einen Beschlussvorschlag der Ratsgruppe SPD/BLU zurück, der vorsieht, den Bund als Straßenbaulastträger aufzufordern, den Verkehrsengpass in Brome zu beseitigen und die Ortsumgehung der  im Verlauf der Bundesstraße 248 auch weiterhin im vordringlichen Bedarf des voraussichtlich ab 2016 geltenden Bundesverkehrswegeplans zu führen. Zudem soll die niedersächsische Straßenbauverwaltung aufgefordert werden, planerische Grundlagen bis hin zum Baurecht zu schaffen. So soll eine Berücksichtigung der Ortsumgehung im Investitionsrahmenplan 2016 erfolgen können.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt geht es um das städtebauliche Entwicklungskonzept für den Flecken Brome und den dazugehörenden Ortsteilen. Wie Fleckenbürgermeister Borchert bereits im IK-Gespräch äußerte, hätten Bürger ihr Interesse an einer Mitarbeit in Arbeitskreisen bekundet. In verschiedenen Arbeitsgruppen sollen Ideen für die Zukunft entwickelt werden. Um mit der Arbeit beginnen zu können, bedarf es nun der Empfehlung des Rates.

Diskutiert werden soll auch die Gesamtverkehrssituation. Im Zuge dessen, werden die Ergebnisse einer bereits vorgenommenen Messung veröffentlicht werden. Wie man der Lage Herr werden möchte, wird sich dann am kommenden Montag zeigen.

Von Carola Hussak

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