Das Okay für die Ganztagsschule

„Ich freue mich“: Jürgen Bammel.

Brome. Die frohe Kunde erreichte das Bromer Rathaus gestern. Das Warten hat ein Ende – für die Samtgemeinde Brome und nicht zuletzt für die Eltern von schulpflichtigen Kindern in der Kommune.

Die Landesschulbehörde Braunschweig hat der Samtgemeinde die Genehmigung für die Einrichtung einer Ganztags-Grundschule zum Schuljahresbeginn 2010/2011 erteilt. Die Schule soll wie vom Samtgemeinderat beschlossen in Rühen eingerichtet werden.

Fast ein halbes Jahr nach der Antragstellung der Verwaltung kam nun das Okay für die ganztägige Grundschule. Offene Fragen hinsichtlich der Schülerbeförderung hatten die Genehmigung seitens der Landesschulbehörde verzögert. „Ich freue mich, dass damit eine längere Diskussion zu Ende ist und die Eltern über diese neue und familienfreundliche Schulform verfügen können“, so Samtgemeindebürgermeister Jürgen Bammel. „Es rundet die bereits vorhandenen Krippen-, Kindergarten- und schulischen Angebote ab und erhöht die Wohn- und Lebensqualität in unserem Raum um einen weiteren wesentlichen Baustein“, fügt Bammel hinzu.

Mit der Einrichtung der Ganztags-Grundschule haben die Eltern nunmehr zwei Möglichkeiten für die Betreuung ihrer Kinder: Entweder sie nehmen die übliche Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule am jeweiligen Grundschulstandort wahr „oder aber die kostenfreien Angebote der Offenen Ganztagsschule in Rühen von Montags bis Donnerstags in der Zeit von 12.45 bis 15 Uhr mit der Möglichkeit das Mittagessen zu wählen“.

Die Samtgemeinde plane darüber hinaus eine sogenannte Anschlussbetreuung, die von 15 bis maximal 18 Uhr gehen wird und eventuell den Freitag sowie die Ferien erfasst und gebührenpflichtig ist. „Viele weitere Einzelheiten werden momentan ermittelt, um den Eltern hinsichtlich der Inhalte und der gegebenenfalls entstehenden Gebühren klare Aussagen machen zu können. Eine entsprechende konkrete und verbindliche Abfrage des Elterninteresses mit den differenzierten Wünschen erfolgt in den nächsten Tagen“, teilt der Samtgemeindebürgermeister mit.

Die Fragebögen seien bis zum 31. Mai an die Verwaltung zurück zu geben.

Von Benjamin Post

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