Brome: Nachhaltige Sanierung fest im Blick / Mündliche Zusagen für Förderanfragen

Ohresee: Schlammabbau könnte teuer werden

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Der Sanierung des Gewässers selbst und die Wege um den Ohresee soll durch Fördermittel unterstützt werden.

Brome. Das Thema Ohresee liegt Bromes Bürgermeister Gerhard Borchert sehr am Herzen.

Um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen, machte er gegenüber dem IK noch einmal deutlich, dass die Ultraschall-Behandlung des Ohresees durchaus etwas gebracht und die Vermehrung von Blaualgen verhindert habe. „Fest steht, dass die Beschallung nicht der Kernsanierung des Sees dient, worum es in diesem Fall geht. Im Raum steht, den See auszubaggern“, sagt Borchert. Bleibt abzuwarten, was dann schließlich für Rückstände gefunden werden – das könnte, so spekuliert der Bürgermeister, mit Blick auf den Schlammabbau teuer werden.

Bei der Suche nach einem nachhaltigen Verfahren ist Hartmut Wassmann vom gleichnamigen Ingenieurbüro, das für das Ultraschallverfahren im Ohresee verantwortlich zeichnet, involviert. „Wir freuen uns, dass Herr Wassmann und das zuständige Ministerium Gewässerproben genommen haben. Diese Zahlen sind wichtiges Datenmaterial“, freut sich Borchert. Nun soll ein Planer beauftragt werden, der diese Daten auswertet (das IK berichtete).

Für die Wegesanierung rund um die Ohreseen möchte die Gemeinde versuchen, über das Projekt Dorfregion oder Bingo an Fördergelder zu gelangen. Der Naturschutz soll dabei weiter berücksichtigt werden. Auch hier soll ein Planer die Kosten und die Zeichnungen zur Umstrukturierung bewerten und in Zahlen fassen, sodass Anträge auf Förderung gestellt werden können. Mündliche Zusagen, so Borchert, liegen bereits vor.

Außerdem soll die Sanierung über „Leader“ ein Gemeinschaftsprojekt mit der Aktion Fischotterschutz werden. Unterschiedliche Abschnitte würden unterschiedliche Förderprogramme mit sich bringen.

Fest im Blick haben alle Beteiligten, einen nachhaltigen Weg zu finden.

Von Carola Hussak

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