Neues Gesicht soll bekannt werden

Nimmt sich fortan der Jugendlichen in der Samtgemeinde Brome an: die Sozialpädagogin Christina Jensch. Foto: Raute

rau Brome. Seit Anfang Mai ist die Stelle der Jugendpflegerin in der Samtgemeinde Brome wieder besetzt. Gestern stellte Samtgemeindebürgermeister Jürgen Bammel Christina Jensch offiziell vor.

Nachdem die Stelle rund sechs Monate vakant gewesen war und zweimal durch die Samtgemeinde ausgeschrieben wurde, habe man mit Frau Jensch die richtige Kandidatin gefunden, betonte Bammel. „Wir sind jetzt auf einem guten Weg. Frau Jensch wird sicher bald ein bekanntes Gesicht sein“, war sich der Verwaltungschef sicher.

Letzte Station vor ihrer Verpflichtung in der Samtgemeinde war für die 45-Jährige das Projekt „Gesund in die Arbeitswelt“ des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft“. Vorher hat die studierte Sozialpädagogin aus Boitzenhagen in Wolfsburg in der Jugend- und Drogenberatung gearbeitet. „Es ist genau das, was ich machen will“, freut sich die Mutter eines 17-jährigen Sohnes. Denn es sei ihr ein wichtiges Anliegen gewesen, wieder in die Jugendarbeit zu gehen, so Jensch.

Das erste Projekt von Jensch war die Organisation einer Ferienfreizeit für die Sommerferien, nun geht es vom 7. bis 15. Juli 2011 nach Schloss Dankern. Jensch: „Von den 24 Plätzen, die wir haben, sind schon 14 vergeben, und dabei ist der Termin noch nicht einmal offiziell herausgegeben.“

Neben der Betreuung der Jugendtreffs und der Planung von Ferienaktivitäten, will Jensch in Zukunft Streetwork in der Samtgemeinde anbieten. Es sei ihr sehr wichtig, auch die Jugendlichen zu erreichen, die nicht in die Treffs kommen würden, so die Sozialpädagogin. Dabei könne sie sich auch eine Zusammenarbeit mit Petra Bachmann von der Hauptschule Rühen vorstellen. Die Sozialpädagogin betonte, dass sie sich erst mal in die Arbeit einfinden müsse. Schließlich sei sie erst seit vierzehn Tagen in Brome tätig.

So wolle sie nach und nach die einzelnen Jugendtreffs selber kennenlernen und dafür sorgen, dass auch die Mädchen der Samtgemeinde wieder in die Treffs kommen und ein interessantes Angebot vorfinden. Für die weiblichen Jugendlichen wolle sie sich ein spezielles Angebot überlegen.

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