Parsau: Nach 37 Jahren regnet es in den Schießstand / Neue Ausschreibung für Wetterschutz?

Neues Dach für Schützenheim

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Nach rund 37 Jahren soll das Schützenheim in Parsau ein neues Dach bekommen. Um das Gebäude vor der Witterung zu schützen, hat der Sportverein einen Antrag auf Wetterschutz in Form einer Überdachung gestellt. Einen Beschluss zu letzterem musste im Gemeinderat vertagt werden.

Parsau. Mit knapp 37 Jahren ist das Schützenheim in Parsau in die Jahre gekommen. Daher stellten die Schützen nun auch einen Antrag an den Gemeinderat auf Sanierung des Daches.

Das Dach, so erläuterte es Bürgermeisterin Kerstin Keil (CDU) in der jüngsten Ratssitzung, ist undicht und über dem Schießstand hat sich Feuchtigkeit gebildet. Angebote seien eingeholt worden, die allerdings preislich sehr von einander abweichen. Keil sprach auf IK-Anfrage von einer Summe von 10 000 bis 22 000 Euro. Diesen Punkt wollte man im Rat noch einmal diskutieren. Dennoch wurde sich schon mal einstimmig für eine Dachsanierung ausgesprochen.

Ebenfalls einen Antrag hat der Sportverein gestellt. Und zwar für ein Vordach. „Laut Ratsbeschluss soll nun die ganze Front bedacht werden inklusive über den großen Saalfenstern. Damit würde das Gebäude auch vor Regen geschützt. Einen Beschluss gab es nicht, obwohl die Gemeinde drei Angebote eingeholt hatte. Aufgrund immer wieder neuer Änderungen, ist eine Firma bereits abgesprungen. „Uns ist auch noch aufgefallen, dass die Maße überhaupt nicht passen. Die Entscheidung muss in der nächsten Ratssitzung gefällt werden, es geht hier schließlich um viel Geld. Hinzu kommt, dass die beiden verbliebenen Angebote preislich sehr weit auseinander liegen“, machte Steven Klatt (SPD) deutlich. Fred Marhenke (SPD) monierte, dass es genau wie beim barrierefreien Eingang an der Alten Schule auch hier keine klaren Vorgaben an die Firmen gab.

Nach und nach möchte die Gemeinde Parsau die Straßenbeleuchtung auf LED umstellen. Der Kornblumenweg im Neubaugebiet soll nun Straßenlaternen bekommen – mit LED versehen. Angebote für zwei Varianten liegen der Gemeinde vor und müssen nun noch ausgewählt werden.

Von Carola Hussak

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