Neuer Radweg in Vorbereitung

Wenn alles klappt, können Radfahrer auch zwischen Altendorf und Benitz sicher auf einem Radweg fahren. Foto: pixelio.de

Altendorf/Benitz. In die Verbesserung des Radwegenetzes im Nordkreis scheint immer mehr Bewegung zu kommen. So ist auch ein Radweg von Altendorf nach Benitz geplant. Der Ausschuss für Wirtschaft, Landwirtschaft und Dorfentwicklung des Fleckens Brome hat dieses Thema am kommenden Mittwoch, 23. März, auf seiner Tagesordnung. Beginn der öffentlichen Sitzung ist um 18 Uhr im Mühlencafé in Brome. Neben dem Radweg stehen auch eine Bürgerfragestunde, der Zustand der Wirtschaftswege, der Haushalt sowie Dorferneuerungsmaßnahmen in Benitz und Wiswedel auf der Tagesordnung.

Bernd Mühlnickel, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel, sagte auf IK-Nachfrage, dass sich dieser Radweg in der „Vorbereitungsphase“ befinde. Ein entsprechender Antrag wurde gestellt. Grunderwerb und Finanzierungsfrage müssen noch geklärt werden, das sei aber noch in weiter Ferne. Das Ansinnen für einen Radweg zwischen Altendorf und Benitz sei nicht neu. Angedacht ist entlang der B 244 auch ein Radweg zwischen Wittingen und Zasenbeck (das IK berichtete). Würden beide Wege realisiert werden, entstünde eine Lücke zwischen Zasenbeck und Benitz. Dies sei jetzt aber noch kein akutes Thema. Mühlnickel: „Mühsam nährt sich das Eichhörnchen.“

Für den Vorsitzenden der FDP-Fraktion im Landkreis Gifhorn, Adolf Bannier, ist der Radweg-„Flickenteppich“ schon lange ein Thema. Demnächst ist der Bromer FDP-Politiker in Berlin unterwegs und möchte von dort Informationen über das künftige Aussehen des Radwegenetzes mitbringen.

Hinsichtlich des Radwegebaus entlang der B 244 und der B 248 im Kreis Gifhorn hatte Bannier bereits im vergangenen Jahr Kontakt zum Bundesministerium für Verkehr in Berlin aufgenommen. Das Radwegenetz im Kreis entlang der B 244 soll in den nächsten Jahren durch neue Radwege ergänzt werden, lautet die Antwort aus dem Bundesministerium auf Banniers Schreiben. Die Planungen für Radwege zwischen Rühen und Parsau, Croya und Ahnebeck werden in dem Schreiben ebenfalls angesprochen. Mittel- bis langfristig sei vorgesehen, die Planung für die dann noch fehlenden Abschnitte (wie zum Beispiel von Zasenbeck nach Benitz) aufzunehmen.

Von Sabine Peter

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