Ministerium hält Südvariante aus Gründen des Naturschutzes für nicht geeignet / Bromer Bürger in Sorge um das Projekt

Neue Trassenführung für Umgehung

Die rot-gestrichelte Linie auf einem Plan aus Sachsen-Anhalt könnte eine mögliche Trasse für eine Umgehung sein.

Brome. Eine überraschende Wendung zum Thema Ortsumgehung gab es jetzt in der Sitzung des Bromer Gemeinderates: Die bis dahin favorisierte Trassenführung im Süden scheint vom Tisch zu sein.

Bürgermeister Gerhard Borchert hatte am Tag der Sitzung ein Schreiben aus dem niedersächsischen Umweltministerium erhalten. Darin heißt es, dass die angedachte Südvariante aus Gründen des Naturschutzes nicht geeignet sei.

Während aus den Reihen der Zuhörer in der Einwohnerfragestunde massiv die Befürchtung geäußert wurde, dass die Umgehung ein für alle Mal „gestorben“ sei, wenn der Flecken andere Varianten ins Spiel bringe, widersprach Borchert. Es gehe lediglich darum, auf dem Verbleib der Umgehung im „vordringlichen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplanes zu bestehen. Die Untersuchungen seien noch nicht so weit fortgeschritten, dass nur eine Trasse infrage käme.

Von Horst Michalzik

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