Brome: Lothar Hilmer und seine Aller-Ohre-Wölfe sorgen für neuen Übergang an der ehemaligen Grenze

Neue Eisvogelbrücke führt über die Ohre

Sieben Helfer standen Lothar Hilmer (4. von links) zur Seite, um die Brücke aufzubauen. Fotos: Hussak

Brome. Knapp sechs Jahre hat sie Stand gehalten, doch nun musste sie erneut „geflickt“ werden. Die Rede ist von der Bromer Eisvogelbrücke, die an der ehemaligen Grenze über die Ohre führt. Gestern wurde das restaurierte Stück aufgestellt.

Lothar Hilmer von den Aller-Ohre-Wölfen hat mit Unterstützung die Brücke wieder in Schuss gebracht. „Im Herbst befand sie sich in einem maroden Zustand“, erinnert sich Hilmer. Die Brücke lag bis dahin auf feuchtem Sand und das Holz verrottete. Nun haben Hilmer und seine Helfer ein Fundament aus Beton gegossen. Eine Teerpappe soll zusätzlich für mehr Stabilität sorgen.

Verwendet wurden nun zwölf Mal 24 Träger aus Douglasienholz. Das ist beständiger. Rund 1000 Euro an Materialkosten sind für die Restaurierung angefallen, die der Flecken Brome übernommen hat. „Knapp zwei Wochen haben wir für die Arbeiten benötigt“, berichtet Hilmer, gleichzeitig auch Bauausschussvorsitzender des Fleckens.

Vor sechs Jahren hatte die Aktiv-Rentner-Gruppe des Museums- und Heimatvereins für die Instandsetzung der Brücke gesorgt. Doch damals sorgte eine Sache für Verärgerung: Die Brücke wurde neu aufgebaut, aber es führte kein Weg zu ihr. Mittlerweile hat die Gemeinde einen angelegt. Wie Hilmer erläutert, musste der Weg damals an der innerdeutschen Grenze für die Grenzschützer begehbar sein. Das habe zur Grenzsicherungspflicht gehört. Heute soll die Brücke von Menschen genutzt werden, die die Natur genießen wollen.

Von Carola Hussak

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