Pflegeheim soll im November bezugsfähig sein / Planungen für Ärztehaus stehen ganz oben auf Liste

30 neue Arbeitsplätze in Rühen

Im April 2016 erfolgte der Spatenstich und bereits in diesem Jahr sollen sowohl das Pflegeheim als auch die Seniorenwohnungen fertiggestellt werden. Fotos: Hussak
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Im April 2016 erfolgte der Spatenstich und bereits in diesem Jahr sollen sowohl das Pflegeheim als auch die Seniorenwohnungen fertiggestellt werden. Fotos: Hussak

Rühen. In der Gemeinde Rühen sollen in diesem Jahr einige Projekte umgesetzt werden. Dazu zählen auch der Bau des Pflegeheimes und der Seniorenwohnungen. „Das Pflegeheim soll im November bezugsfertig sein“, sagt Bürgermeister Karl Urban im IK-Gespräch.

Auch die Seniorenwohnungen sollen in diesem Jahr fertiggestellt werden.

Bauherr und Betreiber ist die Volkssolidarität habilis gGmbH. Die Ausschreibungen für das Personal sollen in Kürze erfolgen. Etwa 30 Arbeitsplätze werden entstehen. „Dabei handelt es sich auch um Jobs wie Hausmeister oder Küchenpersonal. „Wenn einige Arbeitsplätze in unserer Region bleiben würden, wäre das toll“, macht Urban deutlich.

Die Weichen für den Bau eines weiteren Teils der Seniorenwohnungen sind gestellt. „Die habilis möchte aber erstmal abwarten, wie die Wohnungen angenommen werden und wie es anläuft. Wir halten das Grundstück zunächst vor“, erläutert der Bürgermeister.

Priorität haben in diesem Jahr die weiteren Planungen für das Ärztehaus. Anfang März ist ein Treffen mit der Kassenärztlichen Vereinigung, den Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden und den sesshaften Ärzten geplant. Das Ärztehaus soll einen Verbund mit den hiesigen Ärzten darstellen und ergänzend sein. Man wolle eine Basis schaffen, auf der Wochenenddienste und Urlaubsvertretungen geregelt werden und die Überlastung entschärfen soll. Fest im Blick hat Urban die Gesamtplanung mit den Seniorenwohnungen, dem Pflegeheim, einem Ärztehaus und einem Multifunktionshaus: „Das wäre super!“

Mit der Ausschreibung zum Kreiselbau kann endlich begonnen werden. Grünes Licht gab es nach einem weiteren Gespräch zwischen Gemeinde und der Landesstraßenbaubehörde Wolfenbüttel. „Der Kreisel wird dringend benötigt, denn daran schließt sich die Zufahrt zum Pflegeheim. Baubeginn kann voraussichtlich im Mai sein.“

Beim Thema Mitfahrerbank ist auch die Gemeinde Rühen in Verbindung mit Parsau und dem geplanten Ärztehaus dabei. „Die Bänke sind bestellt, die notwendigen Schilder werden noch hergestellt“, sagt Urban. Wegen einer einheitlichen Farbe wolle man sich mit Parsau noch einmal in Verbindung setzen. Aufgestellt werden sollen die Bänke in der Nähe von den Einkaufsmärkten und der Tankstelle – möglichst in der Nähe der Bushaltestelle.

In Eischott soll das Sportheim saniert und barrierefrei umgestaltet werden – neue Kabinen, ein neuer Nasstrakt. Die Gesamtinvestitionen schätzt der Bürgermeister auf rund 500 000 Euro – die über mehrere Jahre in mehreren Bauabschnitten investiert werden sollen. Dabei soll das vorhandene Gebäude vergrößert und dahinter neu gebaut werden. Die Vorplanungen und die Zeichnungen sind fertig, nun muss ein Planer beauftragt werden.

So gut wie abgeschlossen ist die Umgestaltung der Vorsfelder Straße 5 in Brechtorf. Im Zuge des Dorferneuerungsprogramms ist dort nach dem Abriss eines Hauses eine Fläche mit etwa 20 Parkplätzen entstanden. Es fehlen noch die Beleuchtung, ein Buswartehäuschen und die Fertigstellung des Bordsteines in der Kurve.

Von Carola Hussak

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