Zwischenstandsbericht im Kreis-Umweltausschuss

Nächster Schritt für Biosphärenreservat Drömling: Antrag bei der UNESCO

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Neben dem UNESCO-Antrag läuft parallel die Ausweisung des Drömlings als Naturschutzgebiet.

Drömling. Über den aktuellen Stand in Sachen länderübergreifendes Biosphärenreservat Drömling berichtete Antje Präger, Leiterin des Fachbereiches Umwelt in der Kreisverwaltung, im jüngsten Kreis-Umweltausschuss.

Demnach haben die „Drömlings-Kommunen“ ein positives Votum abgegeben. Alle, so Präger, wollen im Prozess eingebunden werden und mitarbeiten.

Wie das IK bereits berichtete, stehen noch die Ergebnisse der Gemeinde Tiddische und der Stadt Wolfsburg aus. Antworten erhofft man sich in Kürze. „Der nächste Schritt“, so Präger, „wäre die Antragsstellung beim UNESCO-Komitee, ob ein Biosphärenreservat umgesetzt werden kann. Der Antrag soll 2017 abgeschickt werden.“ Parallel dazu laufe die Ausweisung des Drömlings als Naturschutzgebiet.

In den vergangenen Jahren wurden im Drömling umfangreiche Maßnahmen des Naturschutzes und für Naturschutzgroßprojekte umgesetzt. Im niedersächsischen Drömling war die Verbesserung des Wasserhaushaltes ein Ziel gewesen. Nun soll das Miteinander von Mensch und Natur in den Vordergrund gestellt werden. Fest im Blick habe man dabei die Themen Landwirtschaft, Tourismus und Bildung für nachhaltiges Wirtschaften.

Ein wünschenswertes Ziel ist eine zentrale Anlaufstelle zu schaffen, zum Beispiel eine Infostation am Kanal in Rühen. Wie das IK bereits berichtete, werden dafür Ansprechpartner und sogenannte Kümmerer benötigt. Landkreis, Gemeinden und Bürger sollen mit eingebunden werden.

In einem Eckpunktepapier, so die Fachbereichsleiterin weiter, wurden Bedingungen zum Mitwirken im Biosphärenreservat festgezurrt. Besonders wichtig sei, dass es keine zusätzlichen Einschränkungen für Landwirte gebe, die wasserwirtschaftlichen Belange unberührt und die bestehenden Zuständigkeiten erhalten bleiben.

Von Carola Hussak

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