Bromer Samtgemeinderat beschäftigt sich heute Abend mit dem Thema Ganztagsgrundschule Parsau

Nachmittagsangebot muss gesichert sein

Die Grundschule Parsau soll ein Ganztagsangebot bekommen. Da werden nicht nur Anbaumaßnahmen erforderlich. Foto: Täger

Brome. Der Bromer Samtgemeinderat beschäftigt sich heute in seiner öffentlichen Sitzung unter anderem mit der Grundschule Parsau. Beginn der Sitzung im Gasthaus Weise in Tülau ist um 19 Uhr.

Die Grundschule soll zum Schuljahr 2012/2013 zur Ganztagsschule werden. Damit verbunden sind nicht nur bauliche Maßnahmen, sondern auch koordinatorische Veränderungen. So muss zum Beispiel eine Ganztagsbetreuung sichergestellt sein. Die Schule plant, um den Ganztagsschulbetrieb anbieten zu können, einen Vertrag mit „Rischborn“ abzuschließen. Als Begründung heißt es in der Vorlage, dass auch unter großen Mühen mit Personen und Vereinen aus der Region kein Nachmittagsbetrieb zustande gekommen ist.

Da die Ansprechpartner für die Grundschüler an einem Schultag nicht dreimal wechseln sollen, hat sich die Samtgemeinde Brome dazu entschlossen, wie bereits an der Ganztagsgrundschule Rühen praktiziert, die Anschlussbetreuung von der Firma „Rischborn“ vornehmen zu lassen. Die beiden Kooperationsverträge seien identisch.

Ohne Umbaumaßnahmen wird es nicht gehen. Wie das IK bereits berichtete, soll der Anbau des Unterrichtsraumes Werken einschließlich der Nebenräume wie geplant vorgenommen werden. Um den Speiseraum und die Essensausgabe einrichten zu können, soll der vorhandene Werkraum einschließlich des angrenzenden Nebenraumes entsprechend umgebaut werden. Die Umbaumaßnahmen sind derzeit in der Vorbereitung und sollen zeitnah umgesetzt werden.

Da der Werkraum wegfällt, muss Ersatz geschaffen werden. Während der konkreten Planung hat sich nun herausgestellt, dass gegenüber der ersten Kostenschätzung eine Erhöhung zu verzeichnen ist. So müssen im Anbau vereinzelt erhöhte Wärmeschutzanforderungen erfüllt werden. Hinzu kommt, dass zusätzliche Nebenräume errichtet werden müssen, um den wegfallenenden Nebenraum zu kompensieren. Die Anordnung dieser Räume wurde so gewählt, dass die Option der Erweiterung der Grundschule offengehalten wird. Bei einer Erweiterung könnten diese Räume als Verbindungsflur dienen, die Unterrichtsraumgröße bliebe entsprechend den rechtlichen Erfordernissen unverändert. Ferner ist der erwartete Kostenrückgang in der Baubranche nach Ende des Konjunkturpaketes nicht eingetreten. Im Gegenteil: Es besteht weiterhin eine gute Konjunktur im Baugewerbe, wobei die Tendenz der Preise weiter steigend ist.

Von Carola Hussak

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