Bergfeld: Keine Vorschläge für Hauptstraße 13 / Schuldachsanierung in Planung

Leeres Grundstück bleibt leer

+
Weder gibt es einen Plan noch gibt es Vorschläge, was mit dem Grundstück Nummer 13 an der Hauptstraße in Bergfeld passieren soll.

Bergfeld. Einiges gibt es in diesem Jahr noch im Bergfelder Gemeinderat zu diskutieren. Zum Beispiel, ob Ecke Hauptstraße/Ackerende eine neue Uhr aufgestellt werden soll. Der alte, defekte Zeitmesser wurde im Zuge der Hauptstraßensanierung entfernt.

Mit Blick auf das Dorferneuerungsprogramm wird ein Antrag auf Sanierung der Straßen Ratje und Ackerende gestellt. Für jeweils 150 000 Euro sollen die Gehwege und die Beleuchtung erneuert werden. Ungewöhnlich ist, dass die Gemeinde für die Entscheidung, ob ein Antrag gestellt werden soll oder nicht, die Bürger mit einbezieht. „Die müssen sich an der Maßnahme beteiligen. Wenn wir keine Förderung bekommen, überlegen wir uns einen anderen Plan“, weiß Bürgermeisterin Ute Düsterhöft.

Was mit dem Grundstück an der Hauptstraße 13 passieren soll, steht noch nicht fest. Die Gemeinde hat seinerzeit das Gelände gekauft und für den Abriss des Gebäudes viel Geld bezahlt. „Aber was soll nun mit dem Areal passieren? Eine Grünanlage anzulegen, würde zu viel Geld kosten – bestimmt über 50 000 Euro“, weiß die Ortsvorsteherin. Das Ganze privat zu organisieren sei keine Alternative. Denn aus der Bevölkerung kommen so gut wie keine Vorschläge. Bis es eine Lösung gibt, bleibt der Platz an der Hauptstraße leer.

Dafür will die Gemeinde Bergfeld für die Sanierung des Schuldaches einen Antrag stellen. „Das Vorhaben ist schon länger geplant, aber dann kam die Sanierung der Hauptstraße dazwischen. Das Dach ist riesig – und dementsprechend teuer“, weiß die Bürgermeisterin. Der Antrag muss noch im Rat diskutiert werden.

Insgesamt 23 Grundstücke sollen im Baugebiet Priorfeld Ost 4 entstehen. Einige sind laut Düsterhöft schon reserviert und könnten in den nächsten Monaten verkauft werden. Die Grundstücke haben eine Größe zwischen 600 und 1000 Quadratmetern. Auch hier wurden die Bedürfnisse der Bürger berücksichtigt.

Ansonsten blickt Düsterhöft zufrieden auf 2016. Die Gemeinde beteiligt sich finanziell an der Beschäftigung eines FSJ’ler an der Grundschule Parsau, der Spielplatz, der von der Gemeinde und der Schule gleichermaßen genutzt wird, wurde eingeweiht und die alte Trauerhalle hat ein neues Dach bekommen. Was die Bürgermeisterin besonders freut: „Der Neujahrsempfang des Rates wurde wieder gut angenommen.“ Bei Schnittchen und Sekt haben die Bürger die Möglichkeit, mit den Ratsmitgliedern ins Gespräch zu kommen. Seit 2008 lädt der Rat zum Empfang ein. „Wir wollen die Bürger mitnehmen. Das ist gelebte Demokratie“, ist Düsterhöft überzeugt.

Von Carola Hussak

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare