Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Ehra, Bergfeld, Hoitlingen und Tiddische proben den Ernstfall

„Küchenbrand“ in Ehra als Herausforderung

Die Feuerwehr hatte in Ehra eine Großübung angesetzt. Mehr als 50 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz. Fotos: Feuerwehr
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Die Feuerwehr hatte in Ehra eine Großübung angesetzt. Mehr als 50 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz.

Ehra-Lessien – Durchdringender Sirenenalarm war am Samstag um 14. 35 Uhr in Ehra, Bergfeld, Hoitlingen und Tiddische nicht zu überhören. Der Zug 17-4 der Gemeindefeuerwehr Brome wurde zu einem Gebäudebrand an der Gifhorner Straße 2 in Ehra gerufen.

Bereits von außen war dichter Rauch im gesamten Gebäude zu sehen, und eine Bewohnerin taumelte den Einsatzkräften schreiend und mit rußverschmiertem Gesicht entgegen. Insgesamt seien neben ihr noch vier weitere Familienmitglieder im Haus gewesen, als sich ein Küchenbrand im Erdgeschoss plötzlich auf das gesamte Erdgeschoss ausdehnte.

Einsatzleiter Dirk Lindenblatt aus Ehra ließ zunächst mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung bereitstellen. Parallel wurden die Wasserversorgung für den Erstangriff und eine Riegelstellung zum Nachbargebäude aufgebaut. Zum Glück handelte es sich bei genauem Hinsehen nur um eine herausfordernde Übung, welche der Feuerwehrkamerad Tobias Terbrüggen ausgearbeitet hatte.

Ziel war es, die Zusammenarbeit innerhalb des Zuges zu stärken. Insbesondere die Atemschutzgeräteträger konnten unter sehr realistischen Bedingungen Handgriffe und Abläufe üben. Insgesamt waren acht Trupps mit der Menschenrettung beschäftigt, besonders eine kleine Übungspuppe, die ein unter dem Bett verkrochenes Kind darstellte, musste intensiv gesucht werden.

Die Übung mit insgesamt mehr als 50 Einsatzkräften wurde zudem von einem geschulten Beobachterteam aus den Reihen der Feuerwehr begleitet. Bei der abschließenden Manöverkritik konnten so direkt Eindrücke und Tipps an die Mannschaft weitergegeben werden.

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