Bromer Schützenfest: Jörg Wichmann ist Kronprinz / Tanzabend und Frühstück gut besucht

Königswürde geht an Matthias Scharf

+
Mit dem Großen Zapfenstreich wurde das Vorjahres-Königshaus verabschiedet. Fotos: Täger

Brome. Das Jägercorps stellt die neue Majestät des Bromer Schützenvereins: Matthias Scharf regiert als neuer Schützenkönig im Flecken. Ihm zur Seite steht seine Ehefrau, Königin Nicole Scharf.

Neuer Kronprinz ist Jörg Wichmann aus der Alten Gilde. Begleitet wird er von seiner Ehefrau, Kronprinzessin Sylvia Wichmann, die wie die Königin der Feinen Garde angehört.

Die feierliche Proklamation am Sonnabend stellte den Höhepunkt des dreitägigen Schützenfestes dar. Dabei verkündete Schützengeneral Werner Wodäge mit Claus Funke außerdem den Titelträger des regimentsbesten Schützen und mit Danyel Nieder den Sieger des Pokals König der Könige.

Das neue Königshaus des Bromer Schützenvereins.

Direkt davor hatte das Schießen um die Königswürde stattgefunden, bei der es laut Wodäge eine hohe Beteiligung sowie Spannung durch mehrere Stechen gegeben hatte. Gemeinsam mit den Korps sei vorab ein neuer Ablauf für das Ausschießen abgestimmt worden. „Und das ist sehr gut angekommen“, so Wodäge. Während jeweils ein Korps mit dem Schießen beschäftigt war, konnten sich die anderen auf dem Festzelt Spanferkel schmecken lassen. Der Musikzug aus Emmen sorgte währenddessen für Stimmung.

Außerdem berief Wodäge Andreas Harling zurück in das Amt des Adjutanten. Dieses hatte Harling bereits an der Seite von Ex-General Gerhard Borchert inne gehabt und übergab es im Januar an Jörg Wichmann – der nun aber seinen hoheitlichen Verpflichtungen als Kronprinz nachkommen muss.

Nach der Proklamation am Samstag folgte das Einbringen des neuen Königshauses und das Annageln der Königsscheibe.

„Emotion pur“, so Wodäge, hatte es am Freitag gegeben: Mit Fackeln war das Regiment vom Festplatz zum Burghof marschiert. Dort wurden die Vorjahres-Königin Renate Pieruschka und ihre Kronprinzessin Silvia Bojer mit dem Großen Zapfenstreich stimmungsvoll verabschiedet. Die „Neue Stadtmusik“ aus Lüchow spielte bei dem Zeremoniell auf, sogar ein Turmbläser war dabei vertreten.

„Wir hatten insgesamt eine sehr schöne Zeit und viel Spaß. Wir wurden zu vielen Gelegenheiten äußerst angenehm überrascht, wie wir alle zusammenhalten können“, hatten Pieruschka und Bojer schon vor dem Fest in einem Grußwort erklärt.

Am Samstagabend feierten laut Wodäge dann geschätzte 600 Gäste beim Tanzabend mit der Live-Band Just in Time im Festzelt.

Zum Frühstück gestern war das Zelt gut besucht.

Gestern folgte – nach einem wegen eines kräftigen Regenschauers deutlich verkürzten Ummarsch – das Schützenfrühstück mit mehreren hundert Gästen aus befreundeten Vereinen und Vertretern aus Politik und Kirche. Letzter Punkt im Programm, zu dem auch das bereits in der Vorwoche veranstaltete Kinder- und Jugendfest gezählt hatte, war ein weiterer Tanzabend mit Just in Time. Mit diesem ließen die Schützen ihr Fest schließlich ausklingen.

Von Alexander Täger

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare