Klima-Management und Zäune

Brome: Gemeinderat bespricht Anträge zum Klima- und Kinderschutz

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Kampf den Klimaschädlingen: Klimaschutz großschreiben können auch die vermeintlich Kleinen, darum erwägt der Flecken Brome, die Samtgemeinde dazu auffordern, ein Kommunales Klimaschutz-Management mit weiteren Gebietskörperschaften auf die Beine zu stellen. 

Brome – Klimaschutz fängt im Kleinen an. Um nicht auf Vorgaben von Bund, EU oder UN zu warten, diskutiert der Flecken Brome darüber, ein Konzept zu „Kommunalem Klimaschutz“ bei der Samtgemeinde Brome zu beantragen.

Bereits im April hatte die SPD/FDP-Gruppe beantragt, dass sich der Flecken um Kommunalen Klimaschutz bemühe. Allerdings wurde schnell klar, dass die angedachten Förderprogramme für Brome „überdimensioniert erscheinen und vom finanziellen und personellen Aufwand nicht zu leisten sind“, wie es seitens des Fleckens heißt.

Nach Beratung mit dem Landkreis Gifhorn zu diesem Thema wäre eine Gebietskörperschaft wie die Samtgemeinde der richtige Ansprechpartner für das Klimaschutz-Anliegen. Im Gemeinderat des Fleckens, der gestern Abend in der Gaststätte Perle an der Ohre zusammenkam, sollte daher über den Antrag an die Samtgemeinde, mit anderen Gebietskörperschaften ein gemeinsames Kommunales Klimaschutz-Management auf die Beine zu stellen, abgestimmt werden.

Die Idee dazu ist in Gesprächen zwischen den Bürgermeistern aufgekommen. Ein Zusammenschluss mehrerer Gebietskörperschaften könne laut Beschlussvorlage eine gute Lösung sein, „da es unter anderem auch um das Management energetischer Sanierungsmaßnahmen und deren Umsetzung geht“, was grundsätzlich in den Überlegungen jeder Samtgemeinde zu leisten sei. Ein gemeinsames Klimaschutz-Management könne zudem die möglichen Förder- und Umsetzungsmöglichkeiten eruieren und vor Ort begleiten.

Außer um den Klimaschutz ging es bei der gestrigen Sitzung auch um den Schutz von Kindern, denn die FWG plant laut Antrag, den Teich in Benitz einzuzäunen. Im Zuge der Dorferneuerung wurde auch der baufällige Zaun um den Benitzer Dorfteich erneuert, dieser umfasst aber nur rund drei Viertel des Teiches, das Ufer in Richtung der neuen Spielgeräte ist nicht eingezäunt. Mit Hinweis auf den tragischen Tod eines Kleinkindes in Nordsteimke im April regt die FWG eine vollständige Umzäunung an.

VON DENNIS TESCH

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