Hochstimmung und voller Saal in Parsau bei Hüttengaudi / Achte Auflage schon in trockenen Tüchern

Kleinkariertes und viel Frauenpower

Die Saubuam aus Franken sorgten in bayrischer Schale für die Stimmung: Frontfrau Franziska Totzauer tobte in Lederhose am Mikrofon. Foto: Ohse
+
Die Saubuam aus Franken sorgten in bayrischer Schale für die Stimmung: Frontfrau Franziska Totzauer tobte in Lederhose am Mikrofon.

Parsau. Die Stimmung war auf dem Hochpunkt, der Limbo-Stab ging dagegen immer niedriger. Doch das hinderte vor allem die jüngeren Gäste in Parsau im Gasthaus Unter den Eichen bei der Hüttengaudi nicht, immer tiefer in der Rücklage den Stab zu unterqueren.

Die Saubuam aus Franken hatten so einiges im Repertoire, natürlich auch die passende Musik zum Fest und zum Anlass. Echt bayrisch ging es rund im Saal, vor allem bei der Kleidung der Gäste. Dirndl, wohin man schaute, in allen möglichen Varianten, dazu Lederhosen und karierte Hemden bei den Herren in allen möglichen Karogrößen. Die waren dann aber auch das einzige Kleinkarierte.

Hoch die Hände: Karohemden, Lederhosen und Dirndl dominierten das Fest.

Die „fränkisch durchtriebenen“ Saubuam hatten sich in bayrische Schale geworfen, allen voran Frontfrau Franziska Totzauer, die in Lederhose am Mikrofon tobte. Den offiziellen Startschuss hatte Bürgermeisterin Kerstin Keil mit dem Fassanstich am frühen Abend gegeben – und der gelang beim vierten Schlag, ohne etwas von dem Gestenbräu zu verschwenden. „Das war Frauenpower“, wie Hüttenchefin Stefanie Düsterhöft-Stendel bemerkte. Danach wurde getanzt, gefeiert und gesungen. Die Saubuam hatten auch Liedgut zum Mitsingen im Gepäck und wagten sich bis in die heutigen Charts inklusive Helene Fischer vor. „Atemlos“ war da nicht nur gesungen, sondern auch Programm.

Limbo auf der Hüttengaudi in Parsau: Tiefer geht immer.

Beim Tanzen taten sich vor allem die weiblichen Gäste hervor, während die Männer das ein oder andere bei einer Maß zu diskutieren hatten. „Wir veranstalten die Hüttengaudi bereits das siebte Mal und erst zum zweiten Mal sind die Musiker aus dem Frankenland hier. Wir achten da auf Abwechslung“, sagte Düsterhöft-Stendel. Der Saal war vorzeitig ausgebucht. Die Energie fürs Feiern holten sich die Gäste durch bayrische Spezialitäten wie Haxen, Leberkäse oder Weißwurst. Das soll im kommenden Jahr noch intensiviert werden, kündigte Düsterhöft-Stendel an. „Am 22. September werden wir wieder die Hüttengaudi veranstalten, und am 23. September gibt es dann ein bayrisches Essen. So haben wir etwas für alle Generationen.“

Von Burkhard Ohse

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare