Feuerschutzausschuss der Samtgemeinde Brome nimmt Häuser und Hallen unter die Lupe

Zu kleine Hallen und Ärger mit Halteverbot

+
Häufig wird der Bereich gegenüber der Feuerwehrausfahrt zugeparkt – trotz Halteverbot. Die Feuerwehr hat dann Schwierigkeiten, vom Gelände zu fahren.

Samtgemeinde Brome. Um den neuen Mitgliedern des Feuerschutzausschusses der Samtgemeinde Brome einen Überblick zu verschaffen, wurde die Bereisung der Feuerwehrhäuser in der Samtgemeinde am Donnerstagabend fortgesetzt.

Der Start erfolgte in Kaiserwinkel. Grundsätzlich, erläuterte Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann, sollte man auf eine personelle Reserve zurückgreifen können, aber es gibt eben auch Ausnahmegenehmigungen. Derzeit verfügt die Feuerwehr Kaiserwinkel über 40 Mitglieder, davon 15 Aktive. Peckmann sehe daher keine Gefahr, dass die Wehr aufgelöst werde. Denn: „Die Anfahrt aus anderen Orten ist einfach zu weit. Die Feuerwehr ist aufgrund der Lage des Ortes sehr wichtig.“ Einziger Hinweis an den Ausschuss: Das Fahrzeug wird im Oktober 30 Jahre alt.

Ungewöhnlich ist in Kaiserwinkel auch, dass sich der Sozialtrakt und die Fahrzeughalle nicht in einem Gebäude befinden. Obwohl anders komfortabler, funktioniert es dennoch.

Weiter ging es nach Rühen. Dort wurde schnell deutlich: Beanstandungen gibt es nicht wirklich, alles andere wäre „Jammern auf hohem Niveau“. Mit finanzieller Unterstützung der Samtgemeinde hat die Wehr in Eigenleistung vor acht Jahren die dritte Fahrzeugbox gebaut. Ebenfalls mit kräftiger Unterstützung aus den eigenen Reihen wurde die Terrassenüberdachung, der Zaun rund um das Gelände und die Pflasterung des Parkplatzes übernommen. Halter für die Helme gibt es demnächst.

Ein großes Problem stellt nach wie vor das absolute Halteverbot gegenüber des Feuerwehrhauses dar. „Die Leute ignorieren einfach das Parkverbotsschild“, beklagt Ortsbrandmeister Jens Hohnke. Und beratungsresistent seien sie obendrein. Das Problem, das sich stellt: Wird auf der Fläche gegenüber des Feuerwehrhauses geparkt, kommen die Fahrzeuge im Falle eines Einsatzes nicht durch.

„Die Parkplatzproblematik treibt uns um. Das Schild sieht niemand“, weiß Peckmann. Mit einem neuen Mitarbeiter in der Verwaltung hofft sie, das Problem in den Griff zu bekommen. Eventuell müsste die Fläche komplett gesperrt werden. Als positiv wertete Hohnke die Zusammenarbeit innerhalb der Wehren über die Ortsgrenzen hinweg. Dabei sei die gegenseitige Unterstützung sehr wichtig.

In Eischott stellt die Größe des Feuerwehrhauses ein Problem dar. Daher haben die Feuerwehrmitglieder Ideen entwickelt, wie man das Gebäude umbauen kann, um es weiter zu erhalten. Das muss jedoch noch von der Politik beratschlagt werden. Auch in Hoitlingen ist die Halle zu klein. Zufrieden zeigte sich die Wehr in Tiddische. Dort muss noch die Frage geklärt werden, wer für die Straßenreinigung zuständig ist. In Bergfeld muss noch die Grundstücksübertragung abgewickelt werden, damit zusätzliche Parkplätze geschaffen werden können.

Von Carola Hussak

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare