Markierung in Ortsdurchfahrten nicht zulässig

Rühen: Keine Mittelstreifen für Brechtorfer Kurven

Die Kurven im Brechtorfer Straßenverlauf können laut der Straßenmeisterei Vorsfelde nicht durch Mittelstreifen entschärft werden.
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Die Kurven im Brechtorfer Straßenverlauf können laut der Straßenmeisterei Vorsfelde nicht durch Mittelstreifen entschärft werden.

Rühen – Der Bericht des Bürgermeisters Karl Urban, eine Nachtragssatzung zum Haushalt und die Digitalisierung der Kommune waren Punkte auf der Tagesordnung, als sich der Rat der Gemeinde Rühen am Mittwochabend in der Gaststätte Faitschenkrug in Eischott zur Sitzung traf.

Brechtorf: Keine Fahrbahnmakierung

Urban berichtete unter anderem, dass ein Brechtorfer Bürger in einer Sitzung im September darum gebeten habe, wieder Mittelstreifen in den Kurven in Brechtorf auf die Fahrbahn aufzubringen, weil dort immer wieder gefährliche Situationen entstünden.

Die Gemeinde Rühen habe diese Anfrage an die Straßenmeisterei Vorsfelde schriftlich weitergeleitet.

Bürgermeister Urban: „Leider kam nur die mündliche Antwort, dass solche Fahrbahnmarkierungen innerhalb der Ortsdurchfahrt nicht mehr aufgebracht werden.“

Sportheim: Warten auf Genehmigung

Weiter hieß in den Mitteilungen, dass die Baugenehmigung für die Erweiterung und Sanierung des Sportheimes Eischott immer noch nicht vorliege. Dies habe personelle Gründe in der Verwaltung des Landkreises. Im Gespräch mit dem IK meinte der Bürgermeister unter Vorbehalt, dass mit einer Genehmigung wohl in der nächsten Woche zu rechnen sei.

Mehrheit für Kauf der Rühen-App

In einem einstimmigen Beschluss wurde der Haushalt durch einen Nachtrag ergänzt. Demzufolge steigen die ordentlichen Erträge im Ergebnishaushalt von 5,216 Millionen auf 5,220 Millionen Euro und die Aufwendungen von 4,75 Millionen auf 4,77 Millionen. Damit wurde die Finanzierung zusätzlicher Maßnahmen befürwortet.

Die Parteiunabhängige Liste (PUL) Rühen hatte den Antrag gestellt, in einem ersten Schritt die Rühen-App zu kaufen, zu konfigurieren und zu implementieren, und dafür einen Betrag von 20 000 Euro im Haushalt des nächsten Jahres mit einzuplanen. Der Antrag fand eine Mehrheit.

VON HORST MICHALZIK

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