Projekt an Grundschule verschiebt sich um ein Jahr

Kein Schulanbau in Parsau

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Der Anbau von zwei Klassenräumen an der Grundschule Parsau wurde auf Entscheidung des Bromer Samtgemeinderates um ein Jahr verschoben.

Parsau. Bei einer Gegenstimme und drei Enthaltungen sprach sich der Bromer Samtgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung für die Verschiebung des Anbaus an der Grundschule Parsau um ein Jahr aus. Eine erneute Prüfung soll es zur Haushaltsplanung 2019 geben.

Für die Verschiebung des Projektes sprechen mehrere Faktoren. Da sind die Kosten: 400 000 Euro wären in 2018 und nochmals 400 000 Euro in 2019 für zwei allgemeine Klassenräume fällig. Allerdings haben Prognosen ergeben, dass erst ab dem Schuljahr 2023 Klassenräume fehlen. Einen Engpass könnte es deshalb geben, weil die Außenstelle „Alte Schule Parsau“ geschlossen wurde. Da die Prognosen für kleinere Schulen jedoch stark schwanken, ist der tatsächliche Raumbedarf jährlich zu betrachten, um dann weitere Maßnahmen ergreifen zu können.

In der Vorlage heißt es, dass es sich bei den Prognosen um eine geschätzte Entwicklung der künftigen Schülerzahlen handelt, die lediglich als Planungsgrundlage dienen könne. Für das Schuljahr 2018/19 liegen derzeit 29 Anmeldungen vor, sodass zwei erste Klassen eingeschult werden und es insgesamt sechs Klassen geben wird. Solange in der Außenstelle Bergfeld zwei Klassen beschult werden, kann der Anbau um mindestens ein Jahr verschoben werden. Sollten sich die Prognosen in einem Jahr nicht bestätigen, sind Übergangslösungen zu schaffen – gegebenenfalls mit Containern.

Fred Marhenke (SPD) hatte so seine Zweifel: „Die Prognose besagt, dass es zu wenig Schüler sind – was aber, wenn diese falsch ist? Ich weiß nicht, ob Container tatsächlich die richtige Lösung sind.“

Von Carola Hussak

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