Dreimal in der Woche offen

Das Corona-Schnelltestzentrum startet am Montag in Ehra

Die Organisatoren des Corona-Schnelltestszentrums in Ehra
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Die zuständigen Verantwortlichen rund um Landrat Dr. Andreas Ebel (Mitte), Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann (v. l. n. r.), Bürgermeister Jörg Böse, Anna Wendt vom Betreiber Corona Testzentrum Wolfsburg und Schützenchef Meik Rosenthal freuen sich über die baldige Eröffnung des Corona-Testzentrums in Ehra.
  • Hilke Bentes
    vonHilke Bentes
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Ehra – Die Freude und Erleichterung über die schnelle Umsetzung war allen Beteiligten anzusehen, drängt doch die Zeit in der Pandemie: Am Montag geht es in Ehras Schützenheim los – das vierte Corona-Schnelltestzentrum im Landkreis Gifhorn öffnet seine Türen. Drei Mal die Woche wird es den Bürgern zur Verfügung stehen, damit die umfangreichen Tests weiter vorangetrieben werden können.

Es war eine Hand-in-Hand-Arbeit. Der Landkreis, die Samtgemeinde Brome und die Gemeinde Ehra-Lessien hatten in Abstimmung mit dem Betreiber, dem Corona-Schnelltest-Zentrum in Wolfsburg, die weitere Testmöglichkeit auf die Beine gestellt. „Ich bin sehr froh, dass es so schnell geklappt hat“, zeigte sich Landrat Dr. Andreas Ebel am gestrigen Freitag zufrieden. „Die Schnelltests sind ein gutes Mittel, um kurzfristig Sicherheit zu haben.“

Auch Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann sah mit den weiteren Testmöglichkeiten großes Potenzial. „Der Ruf nach solchen Möglichkeiten steigt auch in der Samtgemeinde Brome. Ich bin sehr froh, dass wir mit Ehra einen zentralen Standort an zwei Landesstraßen und der Bundesstraße gefunden haben.“

Das kostenlose Testangebot steht montags und mittwochs von 15 bis 18 Uhr und samstags von 12 bis 18 Uhr zur Verfügung. Termine können ab sofort telefonisch unter (05361) 3767718 oder auf der Homepage (https://www.schnelltestgifhorn.de/) vereinbart werden. Testen lassen können sich alle Bürger ohne Symptome, das erklärte gestern auch Anna Wendt vom Corona-Schnelltest Zentrum in Wolfsburg. „Bürger, die zuvor schon Symptome zeigen, bitten wir, nicht zu uns zu kommen.“ Die getestete Person wird in Ehra spätestens 15 Minuten nach dem Test über das Ergebnis informiert. Medizinisches, oder geschultes Personal wird vor Ort sein, um die Tests vornzunehmen. Sollte dieser positiv sein, dann kann direkt vor Ort ein PCR-Test vorgenommen werden und es werden weitere Schritte eingeleitet. Die Ergebnisse werden auch an das Gesundheitsamt gesendet. Es ist auch vorgesehen, die „PassGo-App“ einzusetzen. „Damit ist die Datenübertragung noch besser, wir arbeiten in Wolfsburg bereits damit.“ Wendt empfiehlt, die App bereits zu installieren. Aber auch weniger telefon- und internetaffine Bürger werden im Schnelltestzentrum betreut (weitere Infos siehe Info-Kasten). Geplant ist, unter der Woche um die 500 Schnelltests und am Samstag bis zu 1000 Tests vorzunehmen. „Natürlich müssen wir schauen, wie es anläuft.“ In Wolfsburg hat das Betreiber-Team schon über 3000 Tests dokumentiert. Weniger als ein Prozent waren am Ende positiv.

Peckmann verwies auf verschiedene Lebensbereiche, die mit dem Zentrum in Ehra profitieren können. „Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr haben beispielsweise schon signalisiert, dass diese Möglichkeit ihren Dienst erleichtern könnte.“ Die Rathauschefin betonte aber auch die große Bereitschaft aus anderen Kommunen in der Samtgemeinde. „Es wurden einige Standorte zur Verfügung gestellt, das ist super.“

Auch in Ehra ist man zufrieden. Der Schützenverein als Eigentümer des Schützenheims hatte sofort zugestimmt. „Das war für uns keine Frage“, erklärte Schützenchef Meik Rosenthal. Bürgermeister Jörg Böse ergänzte: „Die Absprachen liefen gut.“

Neben Ehra wird im Landkreis Gifhorn nach weiteren Standorten gesucht. Neben den bereits bestehenden Zentren in Gifhorns Ratsweinkeller, dem Mehrgenerationenhaus und in Wittingens Helios-Klinikum, könnte auch die Gifhorner Kreisvolkshochschule genutzt werden. Auch Westerbeck, Isenbüttel und Meine stehen auf dem Plan. Im Nordkreis laufen in Hankensbüttel und auch mit der Diakonie in Wesendorf Gespräche. Dort soll ein Testzentrum in der Sporthalle der Oberschule errichtet werden.

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