1500 Besucher haben Spaß im Bromer Freibad

IK-Neptunfest: Die Freibad-Gaudi mit Gütesiegel

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Neptun, Wölfi und Arielle zusammen auf einer Bühne – mehr geht einfach nicht.

bo/at/mi Brome. Das hat richtig Spaß gemacht: 1500 Besucher kamen am Sonnabend ins Bromer Freibad und genossen das IK-Neptunfest. Vom Mittag bis zum späten Abend bot das bunte Programm bei prächtigem Wetter viele Highlights.

Neptun selbst war mittendrin im Geschehen: Unter der maritimen Maske des hummerbehangenen Silberhaarigen steckte niemand anderes als Olaf Marienhagen, Vorsitzender des für den Event verantwortlich zeichnenden Freibad-Fördervereins. Er sei eigens vom Nordkap über die Meere und Flüsse und schließlich über die Ohre nach Brome gekommen, verriet der sagenhafte Wasser-Chef auf der Bühne – er wolle mit dem Fest „ein Zeichen setzen für das schöne erhaltenswerte Freibad“.

In Neptuns Kielwasser war auch die Meerjungfrau Arielle mit von der Partie, die im richtigen Leben als Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann oberste Chefin des Bromer Freibades ist. Die sagte, dass die Samtgemeinde sich sehr über die Veranstaltung freue – und dass das Schwimmen mit dem Nixenschwanz gar nicht so leicht sei. Von Neptun gab’s nach einem ersten Bad mit Arielle noch das „Neptun-Gütesiegel“ für das Wasser – dann konnte die Party richtig beginnen.

Nach den Auftakt-Klängen der Bromer Feuerwehrkapelle wechselten sich viele Tanzvorführungen auf und vor der Bühne ab. Ob ReLaWaVita, die Gruppen des Gesundheitssportvereins oder die Cherry Berrys des FC Brome – sie alle rissen ihr Publikum mit.

Derweil füllte sich das Freibadgelände mehr und mehr. Familien machten es sich auf den Liegewiesen bequem, Kinder planschten im Nichtschwimmerbecken, die Kleinsten bevölkerten das Kinderbecken und den Wasserspielplatz, bei der Jugendförderung gab es Abwechslung vom Armbandknüpfen bis zum Zöpfeflechten, und die Tiddischer Firma Melhaff fuhr derweil immer wieder Besucher, die sich das Geschehen von oben ansehen wollten, per Hubsteiger bis in 30 Meter Höhe. Satte 120 Fahrten wurden es am Ende.

Die ReLaWaVitas verbreiteten mit dem Schwimmreifentanz maritime Stimmung.

Großes Hallo dann am Nachmittag, als Lothar Hilmer von den Aller-Ohre-Wölfen im offenen VW Eos mit dem VfL-Maskottchen Wölfi vorfuhr. Der war gleich umringt und setzte fleißig sein Autogramm auf alles, was ihm hingehalten wurde. Keine 10 Minuten später der nächste große Aha-Effekt: Biagio Guzzo von der Bromer Eisdiele kam mit einer großen Kühlbox an die Bühne – und spendierte Eis für alle Kinder! Weil der Andrang so groß war, holte er nach kurzer Zeit noch einmal Nachschub, insgesamt wurden es 140 Becher. Das Bromer DRK spendete dem Freibad am Nachmittag zwei große Schwimmreifen. Die wurden von Kindern im Nichtschwimmerbecken schnell als Spielgeräte in Beschlag genommen. Gleich an der Bühne konnten auch die Besucher etwas gewinnen: Am IK-Stand ging es bei einem Schätzspiel um tolle Gewinne. Prima Preise standen zudem auch beim Bingo auf dem Spiel, zu dem der SoVD im Rahmen seines Kuchenbuffets einlud.

„Brome hat was auf die Beine gestellt“, freute sich Flecken-Bürgermeister Gerhard Borchert. Er richtete einen großen Dank an den Förderverein für dessen Mühen, und Marienhagen gab das Lob weiter an alle beteiligten Vereine, die den Tag zu einem Erfolg werden ließen. „Insgesamt war das eine ganz hervorragende Veranstaltung“, resümierte Marienhagen und war sich sicher: „Das werden wir auf jeden Fall wiederholen.“ Am Abend begeisterten noch die Ensembles DeAnCho und Jaku Teen Dance sowie die Hip-Hopper der Jugendförderung die Besucher. Der Schlussakkord war dann der Parsauer Deutschrockband Skurril vorbehalten – bevor das Neptunfest mit einem Feuerwerk in ein furioses Finale mündete.

Partytime beim IK-Neptunfest in Brome

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