„Stillstand ist Rückschritt“

IK-Ausblick 2109: In der Samtgemeinde Brome wird 2019 einiges bewegt

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Das Großprojekt in der Samtgemeinde Brome: Die Rühener Schulen sollen umstrukturiert werden, an der jetzigen Hauptschule wird der Standort für den Sekundar-Bereich I entstehen.

Samtgemeinde Brome – „In der Samtgemeinde Brome hat sich im vergangenen Jahr einiges bewegt“, sagt Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann.

Manuela Peckmann, Samtgemeindebürgermeisterin

Getreu dem alten Leitspruch „Stillstand ist Rückschritt“ soll auch in diesem Jahr nach vorne geschaut werden.

Umfassende Änderungen: Sogar sehr weit nach vorne will man mit den umfassenden Änderungen des Flächenutzungsplanes für die Samtgemeinde schauen. Der soll Mitte des Jahres abgeschlossen werden. „Das ist für die kommenden 10 Jahre Grundlage für bauliche Entwicklung“, erklärt Peckmann. Der Flächennutzungsplan hält fest, wo innerhalb der Mitgliedsgemeinden Gewerbe entstehen kann und in welche Richtung Ortschaften ein Wachstum möglich ist.

Umfassende Baumaßnahmen: Gewachsen ist besonders Rühen in den letzten Jahren. Um die Infrastruktur anzupassen, wird dort das kostenintensivste Bauprojekt in der Samtgemeinde angepeilt: der Neu- und Umbau der Grund- und Realschule für rund 20,5 Millionen Euro (das IK berichtete mehrfach). „Damit ist der Boden für nachhaltige Investitionen am Schulstandort Rühen geebnet“, freut sich Peckmann. Weitere Planungen, auch für Zwischenlösungen, seien eingeleitet. „Wie lange die Umsetzung des Beschlusses dauert, wird von den finanziellen Möglichkeiten der Samtgemeinde abhängen“, sagt Peckmann. Es müsse auch noch geklärt werden, inwiefern die Kreisschulbaukasse beteiligt wird. Neben dem Großprojekt wird auch eine Kita mit vier Gruppen in Rühen geplant. Die Pläne werden im Frühjahr vorgestellt. „Danach soll zügig gebaut werden“, verspricht Peckmann.

• Für die Feuerwehren: Gebaut wurde auch für die Freiwilligen Feuerwehren. Das neue Gerätehaus in Parsau ist schon in Benutzung, die offizielle Einweihung findet in diesem Frühjahr statt. Ebenfalls im letzten Jahr wurde ein Brandschutzbedarfsplan aufgestellt, „nun geht es an die Umsetzung“, sagt Peckmann. Im Zuge dessen werden Ersatzfahrzeuge angeschafft. Dazu gehören aber auch weitere Baumaßnahmen. „Ein neues Feuerwehrhaus für die Wehr in Brechtorf soll neben dem Kindergarten entstehen“, berichtet die Verwaltungschefin. „Viele fleißige Helfer aus der Wehr und dem Unterstützerkreis warten bereits darauf, loslegen zu können.“

Dank an Ehrenamtliche: „Über 500 Ehrenamtliche leisten in unseren Feuerwehren Dienst am Nächsten“, freut sich Peckmann. Ihnen und allen anderen Ehrenamtlichen möchte sie herzlich danken. „Vieles von dem, was geschafft wurde oder was wir uns vorgenommen haben, funktioniert nur, weil sich zahlreiche Menschen in und für unsere Samtgemeinde engagieren. Für besonderen Einsatz erhält man die Ehrenamtskarte, mit der es etwa im Freibad Brome ermäßigten Eintritt gibt.

Freizeit und Kultur: Dort findet am 15. Juni das Neptunfest statt, bei dem das neue Kleinkindbecken eingeweiht werden soll. Auch sollen dort wieder Übernachtungen mit der Jugendpflege und Langschläferflohmärkte im Frühjahr und Herbst stattfinden. Um die Gemeinden um den Drömling bekannter zu machen, ist das Drömlingsfest vom 21. bis 23. Juni geplant.

„Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren“, berichtet Peckmann. Das vom Landkreis initiierte „Unser Aller Festival“ ist in diesem Jahr am 12. Juni zu Besuch auf Burg Brome: Klaus Büchner kommt mit „Hanebüchner“ im Gepäck.

VON DENNIS TESCH

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