Forelle und Co sind heiß begehrt

Auf dem Hoitlinger Fischfest glüht der Räucherofen

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Reißenden Absatz fanden die frisch geräucherten Fische, die von den Angelfreunden um Mike Schröder (am Ofen) am laufenden Band zubereitet wurden.

Hoitlingen – Auch in seiner 13. Auflage hat das Fischfest in der Gemarkung Hoitlingen nichts von seiner Anziehungskraft eingebüßt: Der Duft von geräucherten Forellen verbreitete sich am Sonnabend rasch über dem Gelände der Angelpachtgemeinschaft Hoitlingen an der Kieskuhle.

Und schon kamen Interessenten mit Tüten und Körben, um sich als Erste einen guten Fang zu sichern.

Der Ruf der Qualität der angebotenen Fische hat sich im Ort und in der Umgebung herumgesprochen, und die Veranstalter kamen kaum noch hinterher, die fertigen Forellen auszuwiegen und den Preis zu berechnen.

Derweil glühte der Räucherofen förmlich: Lage für Lage wurde aufgesteckt und eingehängt. Mike Schröder von der Interessengemeinschaft: „Wir haben die Tradition fortgesetzt, jedoch einige Einschränkungen gemacht.“ So gab es in diesem Jahr kein zusätzliches Programm, das in den Vorjahren beispielsweise aus Entenrennen oder Bootwettbewerb bestanden hatte. Schröder: „Es ist diesmal ein reines Fischfest.“ Man verzichte auch auf zusätzliche Speisen wie Würste vom Grill. Es sei eine überschaubare Gruppe, die sich in jedem Jahr wieder um die Veranstaltung kümmere. Von den 30 Mitgliedern seien immerhin 15 beteiligt. Doch der harte Kern, der das Fest vor- und nachbereitet, belaufe sich auf ein halbes Dutzend. Mit dieser kleinen Truppe sei ein noch umfangreicherer organisatorischer Aufwand nicht zu bewältigen.

Die Angler kommen nicht nur aus Hoitlingen, sondern auch aus Orten in der Umgebung wie Jembke, Eischott, Tiddische und Vorsfelde. Die Freude am Angelsport vereint sie, und ein Erfolg wie das Fischfest bei schönem Herbstwetter bestärkt sie.

VON HORST MICHALZIK

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