58-jähriger Skoda-Fahrer missachtet Straßensperre bei Volkse / Weiterhin angespannte Lage im Südkreis

Hochwasser zu hohe Hürde für Leiferder

Für diesen Skoda war gestern im Hochwasser bei Volkse Endstation.
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Für diesen Skoda war gestern im Hochwasser bei Volkse Endstation.

ola Volkse. Wieder ein Wagen im Wasser: Nachdem ein Autofahrer bei Rühen am Montag aufgrund des Hochwassers im Graben landete (das IK berichtete), ist am gestrigen Dienstagmorgen gegen 8 Uhr ein 58-jähriger Mann aus Leiferde auf der Kreisstraße von Leiferde nach Volkse in den Fluten „stecken“ geblieben.

Wie Polizeipressesprecher Thomas Reuter gestern mitteilte, hatte der Mann zuvor die Straßensperre in Volkse umfahren, die dort aufgrund des übergetretenen Hochwassers der Oker eingerichtet worden war.

In dem Bereich, in dem die Oker bereits über eine Strecke von rund 50 Metern die Straße überflutet hatte, glaubte der 58-Jährige offensichtlich, dass er mit seinem Skoda Oktavia den übergetretenen Fluss trotzdem noch queren könne.

Das Fahrzeug blieb im Wasser stehen. Die Feuerwehr musste schließlich anrücken, um den Skoda zu bergen. Der Fahrer selbst blieb bei dem Geschehen unverletzt und konnte aus eigener Kraft zurück ins Trockene gelangen. Auf den 58-jährigen Mann aus Leiferde kommen nun ein Bußgeld sowie die Kosten der Bergung durch die Feuerwehr zu.

Die Polizei weist aus diesem Anlass eindringlich daraufhin, die eingerichteten Straßensperren unbedingt zu beachten und auch keinesfalls zu versuchen, einen bereits über die Ufer getretenen Fluss zu queren. Das Wasser habe in diesen Fällen eine starke Strömungsgeschwindigkeit, die nicht nur Fußgänger, sondern auch Fahrzeuge mitreißen könne.

Deutschland

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