Adolf Bannier will Antrag im Rat stellen / Touristischer Tipp an A 39-Abfahrt bei Ehra möglich?

Hinweisschild auf Burg Brome

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Bereits vor einem Jahr hat sich der Bromer Adolf Bannier mit der Aufstellung eines touristischen Hinweisschildes an der A 39-Abfahrt bei Ehra-Lessien auseinandergesetzt. Nun will er als Sprecher der SPD/FDP einen Antrag im Gemeinderat stellen.

Brome. Bereits im vergangenen Jahr keimte in Adolf Bannier die Idee, den Ort Brome mehr ins touristische Interesse zu rücken. Fest im Blick hatte der Bromer dabei, an der geplanten Abfahrt der A 39 bei Ehra eine Hinweistafel aufzustellen, die Interessierte über die B 248 nach Brome lenkt.

Aushängeschild dafür soll natürlich die Burg Brome sein.

„Auch wenn die Burg nicht mehr dem Flecken Brome, sondern dem Landkreis Gifhorn gehört, ist die Burg dennoch das Wahrzeichen des Fleckens“, ist Bannier überzeugt. In einem Schreiben bat Bannier Landrat Dr. Andreas Ebel darum, sich mit der Landesstraßenbaubehörde Wolfenbüttel als zuständiges Amt in Verbindung zu setzen, und abzuklären, ob in die Planung der Autobahn ein Hinweisschild mitaufgenommen werden kann.

In einem Schreiben an die Behörde befürwortete und unterstützte der Landrat das Vorhaben. Er betonte: „Das Museum Burg Brome mit seinen umfangreichen Sammlungen zur Geschichte des Handwerks stellt zweifelsfrei einen hohen touristischen Stellenwert als Hauptsehenswürdigkeit innerhalb des Landkreises Gifhorn dar.“

Allerdings gab es im vergangenen Jahr nicht eine nicht so positive Reaktion der Landesstraßenbaubehörde, wie von Bannier erhofft. In einem Schreiben an den Landrat machte die Behörde deutlich, dass eine touristische Unterrichtungstafel ein Verkehrszeichen gemäß der Straßenverkehrsordnung sei, die eine hinweisende und keine wegweisende Funktion habe. Die Voraussetzungen und Vorgaben für ein touristisch bedeutsames Ziel und die Übernahme der Kosten seien in den Richtlinien für die touristische Beschilderung festgeschrieben. Die Prüfung dieser Maßgaben müsse durch die zuständige Verkehrsbehörde Autobahn erfolgen und könne nicht im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens geregelt werden. Man bedauere aufgrund der Rechtslage dem Anliegen nicht nachkommen zu können. Erst nach Fertigstellung der A 39 könne bei der dann zuständigen Landesstraßenbaubehörde ein Antrag eingereicht werden.

Nun schöpft Bannier aufgrund eines IK-Artikels Hoffnung, in dem erläutert wird, dass „in Kürze“ das Planfeststellungsverfahren des südlichsten Abschnitts 7 (Tappenbeck-Ehra) beendet werden könnte. Demnach sei der Abschluss des Planfeststellungverfahrens im Frühjahr vorgesehen. Als Sprecher der SPD/FDP-Gruppe im Rat des Fleckens Brome will Bannier im nächsten Gemeinderat den Antrag stellen, dass der Rat einen Beschluss über die Aufstellung einer touristischen Unterrichtungstafel fasst und diesen an die Landesstraßenbaubehörde weiterleitet.

Von Carola Hussak

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