Samtgemeinde Brome bereitet sich auf die Landtagswahl vor / 136 Freiwillige in 17 Bezirken

Helfer stehen am 20. Januar früh auf

In der Samtgemeinde Brome laufen die Vorbereitungen auf die Landtagswahl auf hohen Touren. Foto: dpa

Samtgemeinde Brome. Die Landtagswahlen rücken immer näher und die Verwaltung der Samtgemeinde Brome hat schon jetzt alle Hände voll zu tun. „Für die Landtagswahl 2013 sind für die 17 Wahlzbezirke in der Samtgemeinde Brome insgesamt 136 Wahlhelfer vorgesehen.

Sie übernehmen ab 18 Uhr das Auszählen der Stimmzettel. Im Rathaus der Samtgemeinde Brome werden am Wahlabend 13 Mitarbeiter tätig sein“, erläutert Manuela Peckmann, Verwaltungsvorstand für externe Dienste. Derzeit würden noch elf Rückmeldungen fehlen.

Die Vorbereitungen würden sich laut Peckmann unterschiedlich gestalten: „Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind bei der Samtgemeinde viele Zusagen, aber auch bisher 84 Absagen eingegangen. Schwierig für die Organisation ist, dass die Rückmeldungen teilweise mit erheblicher Zeitverzögerung erfolgen.“

Für die Wahlhelfer heißt es am 20. Januar früh aufstehen. Das Rathaus der Samtgemeinde Brome wird ab 7.30 Uhr besetzt sein, um für die Wahlvorstände für Rückfragen zur Verfügung zu stehen. Die Suche nach Wahlhelfern gestaltet sich mal gut, mal weniger gut. Wie Peckmann informiert, werden zunächst im Rahmen der Vorbereitung die Parteien durch öffentliche Bekanntmachungen und Anschreiben der jeweiligen Ortsverbände aufgefordert, Mitglieder für die Besetzung der Wahlvorstände zu benennen. „Außerdem ruft die Samtgemeinde Brome über Bekanntmachungen im Mitteilungsblatt dazu auf, sich freiwillig für die Übernahmen des Wahlehrenamtes zu melden“, sagt Peckmann. Sollten danach noch Personen fehlen, so Peckmann, werden aus der Zentralen Adressdatei tatsächlich Wahlberechtigte für ein Ehrenamt verpflichtet.

Die Wahlbenachrichtigung erfolgt nicht mehr im Postkartenformat, sondern als Brief im DIN-A-4-Format bis zum 30. Dezember. Grund für die Änderung ist, dass die Lesbarkeit der enthaltenen Texte verbessert wird und somit die Wahlbenachrichtigungen und der auf der Rückseite befindliche Antrag auf Erteilung eines Wahlscheines bürgerfreundlicher sein soll.

Bereits seit dem 10. Dezember können im Rathaus der Samtgemeinde Brome (Service-Center) während der Sprechzeiten Briefwahlunterlagen beantragt werden. Alle Wahlberechtigten, die sich am 20. Januar im Ausland befinden sollten, werden gebeten, möglichst frühzeitig schriftlich, per Mail (servicecenter@samtgemeinde-brome.de) oder per Fax, (0 58 33) 8 49 00, bei der Samtgemeindeverwaltung die Briefwahl zu beantragen.

Im Ausland sollte der Wahlbrief so frühzeitig wie möglich wieder aufgegeben werden – ausreichend frankiert. Die Briefwahlanträge sollten folgende Angaben enthalten: Name, Vorname, Geburtsdatum und Anschrift in der Samtgemeinde Brome, Mail-Adresse oder Telefonnummer für mögliche Rückfragen sowie die vollständige Auslandsanschrift, gegebenenfalls auch die Dauer des Aufenthalts.

Die Versendung der Briefwahlunterlagen, gerade bei Auslandsaufenthalten, kann drei bis fünf Tage dauern. Dies hat zur Folge, dass die Zeit für die Rücksendung der Briefwahlunterlagen im Einzelfall recht knapp werden könnte.

Die Zahl derer, die die Briefwahl in Anspruch nehmen schwankt. An der Landtagswahl 2008 nahmen von 11 985 Wahlberechtigten in der Samtgemeinde Brome 529 die Briefwahl in Anspruch, bei der Bundestagswahl 2009 waren es 1079 von 12 060 Wahlberechtigten und bei der Kommunalwahl 2011 997 von 12 683.

Wie die Samtgemeindeverwaltung informiert, wird allen Wahlvorstandsmitgliedern die Möglichkeit geboten, sich vor der Wahl über ihre Aufgaben unterrichten zu lassen, so dass der Ablauf der Wahl sowie die Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses gesichert sind. Die Schulung findet am Mittwoch, 9. Januar, um 10 und um 18 Uhr im Rathaus der Samtgemeinde, Bahnhofstraße 36, statt. Wer nicht teilnehmen kann, kann auf Anfrage eine Powerpoint-Präsentation zugeschickt bekommen. Weitere Infos gibt es unter (0 58 33) 8 41 05 und (0 58 33) 8 41 38.

Von Carola Hussak

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