Flecken Brome: Häuser sanieren ja – auf Kosten der Gemeinde aber nicht möglich

Hauptstraße ist Aushängeschild

Für Bürgermeister Gerhard Borchert ist die Hauptstraße in Brome das Aushängeschild. Foto: Hussak

Brome. Das Thema Ortssanierung in Brome ist nicht neu. „Ich bin schon des Öfteren von Bürgern angesprochen worden. Gerade die Hauptstraße ist für mich das Aushängeschild eines jeden Ortes“, meint Gerhard Borchert, Bürgermeister des Fleckens Brome.

Insbesondere wenn der Ort gegoogelt werde, sei das nicht gerade werbewirksam für Neubürger – denn gerade die Hauptstraße sei in einem desolaten Zustand.

Dass die Gemeinde für die Sanierung der Hauptstraße aufkommt, ist nach Aussage Borcherts finanziell nicht möglich. Von daher sei die Idee von Adolf Bannier, mit Fördermitteln Privatpersonen eine Möglichkeit zu geben, um das Stadtbild wieder attraktiver zu gestalten, gut (das IK berichtete). „Sicherlich können wir als Gemeinde die Hauseigentümer unterstützen und versuchen, Fördertöpfe aufzutun“, meint Borchert.

Finanziell beteiligen müsse sich die Gemeinde an der Neugestaltung des Bromer Gemeindehauses. Dort soll es, so der Bürgermeister, Pläne geben, die den heutigen Ansprüchen entsprechen. Ursprünglich sollte das Gebäude abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Das stieß jedoch, wie berichtet, auf den Unmut einiger Bürger des Fleckens „Nun ist es dem Kirchenvorstand scheinbar gelungen, Möglichkeiten zu finden, das Gemeindehaus umgestalten zu können – und zwar barrierefrei“, erläutert Borchert im IK-Gespräch. Nun sei die Kirche mit der Frage nach finanzieller Unterstützung auf den Flecken Brome zugekommen. Wie Borchert gegenüber dem IK anmerkt, würden Brome, Tülau und Ehra einen Kirchenkreis bilden und über Leader eine Landesförderung erhalten, die zwischen 50 und 70 Prozent betrage. Den Rest müsse die Kommune tragen.

Von Carola Hussak

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