Bromer Freibad: Mitglieder der Jugendfeuerwehren zahlen als Gruppe gar nichts

Halber Eintritt für Ehrenamtliche

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Der Antrag der Grünen im Samtgemeinderat, auch einzelnen Mitgliedern der Jugendfeuerwehr freien Eintritt ins Bromer Freibad zu gewähren, wurde abgelehnt. Vielmehr wurden die Feuerwehren aufgerufen, darüber nachzudenken, wie sie von der Samtgemeinde sinnvoll unterstützt werden können.

Brome. Um das Engagement von Bürgern anzuerkennen und wertzuschätzen, erhalten Inhaber von Ehrenamtskarten auf den Eintritt ins Bromer Freibad 50 Prozent Ermäßigung. Dafür sprach sich nun der Bromer Samtgemeinderat aus.

Wer mindestens drei Jahre lang fünf Stunden die Woche oder 250 Stunden jährlich ehrenamtlich tätig ist, erhält vom Land Niedersachsen eine Ehrenamtskarte, deren Inhaber an verschiedenen Stellen Vergünstigungen erhalten. Im vergangen Jahr wurden 70 dieser Karten an Kreisbewohner verliehen.

Eine schöne Sache, wie Astrid Leibach (Grüne) findet, allerdings stellte sie den Antrag, dass Mitgliedern der Jugendfeuerwehr grundsätzlich freier Eintritt gewährt wird. „Das sind die Kleinsten, die ehrenamtlich tätig sind und andere Samtgemeinden bekommen das auch hin“, unterstrich Leibach ihren Antrag. Dem entgegnete Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann: „Die Feuerwehren wurden angehalten, sich Gedanken zu machen, wie sie unterstützt werden können. Kostenlosen Eintritt erhalten Feuerwehrgruppen – allerdings ist für Kinder aus Rühen oder Ehra-Lessien der Weg nach Wolfsburg näher als ins Freibad Brome.“ Dirk Fricke (CDU) wollte wissen, ob es zu den Beratungen innerhalb der Feuerwehr bereits ein Ergebnis gebe. Das verneinte Peckmann.

Leibach ließ dennoch nicht locker: „Ich kann mir vorstellen, dass viele auch Befürchtungen haben, dass das Budget gekürzt wird. Außerden geht es uns von Grünen darum, dass einzelne Kinder kostenlos das Freibad nutzen können, ohne immer in der Gruppe auftreten zu müssen. Was käme denn finanziell auf die Samtgemeinde zu, wenn wir keine Ehrenamtlichen hätten.“ Fricke stellte hingegen die Busverbindungen infrage. Schlussendlich müssten nun von der Feuerwehr Ergebnisse kommen, wie man sie unterstützen kann.

Von Carola Hussak

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