Haushaltsplanungen in Ehra-Lessien: Bürgerinformation zur Sanierung der Mühlenstraße

Gutes Polster, aber....

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Wie sich die Sanierung der Mühlenstraße gestalten kann, soll im Laufe des Jahres gemeinsam mit den Anwohnern erörtert werden.

Ehra-Lessien. Ausführlich beschäftigte sich der Gemeinderat Ehra-Lessien in seiner Sitzung am Mittwochabend mit der Haushaltsberatung, beziehungsweise mit der ersten Vorstellung der Zahlen. Das zog sich hin, denn Position für Position wurde durchgegangen.

Für das Baugebiet in Lessien wurden für den Ankauf 205 000 Euro und an Planungskosten noch einmal 135 000 Euro eingeplant. Wie Bürgermeister Jörg Böse sagt, plane man mit einem Verkaufserlös in Höhe von 192 000 Euro.

Der Antrag auf Förderung für die Umgestaltung der Bushaltestellen wurde gestellt. Für die Sanierung und die Planung will der Rat insgesamt 228 000 Euro einstellen. „Wir hoffen auf eine 75-prozentige Förderung plus 10 Prozent der Planungskosten. Die Anfrage läuft. Wir hoffen auf eine Antwort Mitte März. Gibt es keine Förderung, werden wir in diesem Jahr auch nicht mit der Umgestaltung beginnen“, so der Bürgermeister.

Für die Erweiterung des Bauhofes werden Planungskosten in Höhe von 15 000 Euro bereitgestellt.

Was die Sanierung der Mühlenstraße in Ehra angeht wolle man sich im Laufe des Jahres die Planungskosten ansehen. Böse: „Wir wollen die Bürger beteiligen und uns ein Meinungsbild abholen, denn sie werden sich finanziell an der Maßnahme beteiligen müssen.“ So könne man rechtzeitig absehen, welche Kosten entstehen. Im Frühjahr ist eine Begehung der Straßen geplant um zu sehen, wo was gemacht werden muss.

„In Sachen Haushalt müssen wir in die Zukunft schauen“, weiß Böse mit Blick auf die rückläufige Gewerbesteuer. „Da muss man sich fragen, wie Dinge künftig finanzierbar sind – auch wenn wir über ein gutes Polster verfügen“, ist der Bürgermeister überzeugt. Aber eventuell steigende Umlagen könnten den Haushalt der Gemeinde belasten. Das habe man in die Planungen mit aufgenommen.

Von Carola Hussak

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