In Brome wollen der Bau- und der Schulausschuss das richtige Sanierungskonzept finden

Grundschule der Zukunft gesucht

+
Die Bromer Grundschule steht vor erheblichen baulichen Veränderungen.

Brome. Wenn zwei Fachausschüsse gleichzeitig tagen, dann muss es um etwas sehr Wichtiges gehen.

Und so stand am Mittwoch auch nichts Geringeres als die Sanierung der Bromer Grundschule zur Diskussion, als um 18 Uhr der Schulausschuss und der Bauausschuss der Samtgemeinde Brome in der Aula eben dieser Schule zusammenkommen.

Das Projekt ist eine Herkulesaufgabe in Zeiten knapper Kommunalfinanzen: Den Ausschüssen werden Sanierungsvarianten vorliegen, deren finanzieller Rahmen sich zwischen 2,5 und 3,8 Millionen Euro bewegt.

Das Ziel ist die Sanierung der Grundschule, die damit fit gemacht werden soll für einen zweizügigen Ganztagsbetrieb. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie hat die Hankensbütteler Planschmiede verschiedene Varianten vorgelegt. Gleichzeitig hat eine Arbeitsgruppe, in der Vertreter von Politik, Verwaltung und Schule mitgewirkt haben, Kriterien zur Bewertung der Alternativen festgelegt.

Die Ausschüsse diskutierten, ob das komplette vorhandene Gebäude saniert werden soll, oder ob nur ein Teil des Bestands genutzt wird und durch Teilabriss und Anbau eine kompaktere und damit auch effizienter zu unterhaltende Schule geschaffen werden soll. Dabei wird auch die Frage eine Rolle spielen, ob es zu Auslagerungen von Schülergruppen kommen soll oder nicht. Vertreter des Planungsbüros werden die Varianten erläutern.

Gleichzeitig wird in der Vorlage für den Ausschuss darauf verwiesen, dass auch bei der angrenzenden Sporthalle „dringender Handlungsbedarf“ gesehen wird. Die Halle sei aus Sicht der Planer „nur bedingt sanierungsfähig“. Die Kosten für einen Neubau werden grob auf 1,2 Millionen Euro geschätzt (Einfeld-Halle). Eine Empfehlung bezüglich der Halle steht bisher nicht auf der Agenda.

Vor und nach dem Tagesordnungspunkt Grundschulsanierung gibt es eine Einwohnerfragestunde. Der Schulausschuss hat dann seine Arbeit getan, für den Bauausschuss steht noch ein weiterer Punkt auf dem Programm: Gefragt ist die Schaffung der bauleitplanerischen Voraussetzungen für die Erweiterung der Biogasanlage bei Benitz. Auch dieses Thema wird öffentlich behandelt.

Von Holger Boden

Verfolgen Sie das Thema im E-Paper und in der Printausgabe des Isenhagener Kreisblattes weiter.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare