Rühen: Kinder üben mit Profis für ihren großen Auftritt / Premiere am Freitag

Grundschüler schnuppern Zirkusluft

Die Tücken der Jonglage: Den Teller auf dem Stab zu balancieren, ist gar nicht so einfach. Fotos: Deipenau

Rühen. Im Rahmen einer Projektwoche wurde der Mitmach-Zirkus Ricardo von der Grundschule Rühen eingeladen, seine Zelte für ein paar Tage auf dem dortigen Schützenplatz aufzuschlagen.

Gestern kamen die ersten Klassen in die Manege, um sich von der Artisten-Familie Frank den einen oder anderen Trick abzuschauen.

Zur Einstimmung haben sich die Grundschulklassen bereits seit einigen Wochen eingehend mit dem Thema beschäftigt, wobei einige Kinder mit den Eltern oder Großeltern auch schon Zirkus-Vorstellungen in Wolfsburg besucht hatten.

Nach Auskunft von Lehrerin Lubiza Markgraf, wurde jede Klasse individuell auf das Zirkus-Projekt vorbereitet. Während die eine Klasse ihre Vorstellung vom Zirkusleben in selbstgemalten Bildern darstellen sollte, wurde sich in einer anderen Klasse intensiv mit „Pippi Langstrumpf“ beschäftigt. Und jene schon etwas älteren Kinder, die schon einmal eine Zirkusvorstellung besucht hatten, schilderten ihre Eindrücke davon in einem kleinen Aufsatz. Außerdem wurde bei den Schülern nachgefragt, welche „Rolle“ sie denn am liebsten übernehmen würden, wenn sie beim Zirkus wären.

Nachdem dies ebenfalls geklärt war, wurde es gestern morgen ernst: Im Zirkuszelt unter dem blauen Sternenhimmel, schlüpften die Kinder in ihre ausgesuchten Rollen und übten für die große Premiere am kommenden Freitag. Einige der Mädchen versuchten sich als Seiltanz-Artisten oder übten einen orientalischen Schleiertanz ein, andere versuchten sich als Hunde-Dresseure. Die Jungen machen auf „Starken Mann“, oder ließen sich in die Geheimnisse der Teller-Jonglage einführen. Die größte Gruppe wollte allerdings als Clown auftreten.

Ob sich unter den vielen Kindern artistische Naturtalente befinden, wird sich dann bei der ersten Vorstellung zeigen. Bis dahin haben die Kinder Zeit, für ihren Auftritt zu üben.

Zur Premiere sind dann alle Eltern und Großeltern, Geschwister, Onkel und Tanten geladen. Zur ersten Vorstellung am Freitagnachmittag um 15 Uhr treten die „b“ Klassen auf. Um 17 Uhr heißt es dann „Manege frei“ für die „a“ Klassen.

Von Detlev E. Deipenau

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