+++ Update: Technischer Defekt im Bereich der Bowling-Bahn Ursache für Feuer / „Perle an der Ohre“ Opfer der Flammen

Großfeuer vernichtet Dorfgemeinschaftshaus Brome

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Ein flammendes Inferno, in das sich das DGH Brome verwandelt hat.

BROME. Ein Großfeuer vernichtete am Sonntagmorgen gegen 2.40 Uhr das Dorfgemeinschaftshaus Brome, genannt „Perle an der Ohre“, komplett mit der Gaststätte, der Bowlingbahn und einem Anbau.

+++ Update, 12.05 Uhr (6. Februar) +++

Brandermittler des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Gifhorn konnten jetzt die Ursache des Brandes des Dorfgemeinschaftshauses in Brome nach umfangreicher Spurenauswertung klären.

Ein technischer Defekt im Bereich der Bowling-Bahn war mit hoher Wahrscheinlichkeit ursächlich für das Feuer, das in der Nacht zum 19. Januar ausbrach und den gesamten Gebäudekomplex zerstörte. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung gibt es nicht. Nach abschließenden Untersuchungen bewertet die Polizei die Gesamtschadenshöhe nunmehr auf 2,9 Millionen Euro.

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Erstmeldung

Am Morgen: der Blick auf die Brandruine.

Die Brandmeldeanlage löste den Alarm aus. Als die ersten Kräfte ankamen war nur eine Rauchentwicklung auf der Ostseite zum Anbau hin. Polizei und Feuerwehr waren sehr schnell am Ort und konnten das Gebäude noch betreten. Die Rauchentwicklung wurde stärker, die Kräfte mussten sich zurückziehen. Die Löschzüge 2 und 3 der Samtgemeinde und die Drehleiter aus Wittingen wurden alarmiert. Im Eingangsbereich wurden Lüfter aufgestellt um den Bereich rauchfrei zu bekommen. Gegen 4.00 Uhr zündete dann das Feuer durch und der gesamte östliche Bereich und der Anbau standen im Flammen. Nur 30 Minuten später stand das gesamte Dach in Flammen, inzwischen war die Feuerwehr-Drehleiter aus Wittingen eingetroffen. Der Brand wurde von oben bekämpft. Nur kurz darauf war auch der Eingangsbereich zur Gaststätte ein Flammenmehr. Die eingesetzten Feuerwehrleute konnten den Brand nur von außen bekämpfen. Es war auch ein starker Funkenflug auf der Ostseite, auf Garagendächer standen Feuerwehrleute und machten dies feucht um eine Brandausbreitung zu verhindern. Die Löschwasserversorgung erfolgte aus mehreren Hydranten an der Hauptstraße und sechs Pumpen aus der Ohre die zum Glück reichlich Wasser führte.

Eingesetzt waren rund 150 Feuerwehrleute der Samtgemeinde und aus Wittingen mit der Drehleiter. Viele Kräfte waren unter Atemschutz, die FTZ brachte neue Atemluftflaschen und Schläuche. Ein Rettungswagen der Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) des DRK stand zur Sicherheit bereit, eine weitere Gruppe versorgte die Kräfte mit heißem Kaffee und Würstchen.

Die Polizei ermittelt.

Die Hauptstraße wurde voll gesperrt, es erfolgte auch eine Rundfunkdurchsage sowie eine Warnung über die App NINA, dass die Anwohner in der Umgebung Fenster und Türen geschlossen halten sollten..

Die Einsatzleitung hatte Vize-Gemeindebrandmeister Uwe Domition, es wurden Brandabschnitte gebildet.

Großfeuer vernichtet am Sonntagmorgen das Dorfgemeinschaftshaus Brome

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