Aber Museums- und Heimatverein Brome fehlt oft die Zeit für Umsetzung / Versammlung im März

Große Vorhaben auf der Burg

+
Nicht nur die Sanierung des Eiskellers hat der Museums- und Heimatverein Brome auf dem Plan, sondern auch die des Zollgebäudes. Allerdings mangelt es bei der Umsetzung der Vorhaben häufig an der Zeit.

Brome. An Projekten und noch anstehenden Aufgaben mangelt es dem Museums- und Heimatverein (MHV) Brome mit Jens Winter an der Spitze definitiv nicht. Es fehlt aber oft an der Zeit, um an die Umsetzung heranzugehen.

Zu den Vorhaben auf der Burg Brome, die noch ausstehen, zählen die Sanierungen des Zollgebäudes und des Eiskellers. Letzterer – in direkter Nähe des barrierefreien Einganges – muss stabilisiert werden. „Wir müssen ihn von außen sichern“, sagt Museumsleiter Dr. Christoph Schmidt, der die „tolle Zusammenarbeit“ mit dem Verein lobt.

Jens Winter

Zu Winters und Schmidts Träumen zählt es, einen Spielplatz zwischen den Obstbäumen zu schaffen. Für den Bienenstand im Burggarten liegen laut Winter alte historische Ziegel aus Wendischbrome parat, diese seien aber noch nicht verbaut worden. „Fürs Museum brauchen wir noch eine Bienenkugel“, stellt sich der Vorsitzende vor. Er zeigte sich in Steinhorst dankbar, dass Gerd Blanke sich um die Beschilderung der archäologischen Denkmäler kümmere.

„Die Museumsplaudereien laufen gut“, sagt Winter. Man habe sich dazu entschlossen, diese in den Schulferien nicht mehr anzubieten.

Der Verein weist aktuell 194 Mitglieder auf, fünf sind nach Angaben von Winter im vergangenen Jahr verstorben und drei ausgetreten. 2010 seien es zum Vergleich noch 208 gewesen. Das älteste Mitglied werde bald 100 Jahre alt.

Alle Mitglieder und Freunde des MHV Brome Samstag, 24. März, um 15 Uhr im Museum Burg Brome zur Jahreshauptversammlung zusammen. Dabei stehen neben Berichten auch die Vorstellung des Jahresprogramms und der Vorhaben für 2018 auf dem Programm. Außerdem sind Wahlen vorgesehen (Vorsitzender für vier Jahre, 2. Vorsitzender für zwei Jahre, Beirat und Kassenprüfer).

Von Paul Gerlach

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare