„Unser Dorf hat Zukunft“: Ehra-Lessien wird Landkreis Gifhorn auf Landesebene vertreten

„Gratulation zu Ihrer tollen Präsentation“

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Per Planwagen ging es gestern für die Jury von „Unser Dorf hat Zukunft“ durch die Gemeinde Ehra-Lessien. Präsentiert wurden neue, herausragende Punkte. Da Ehra-Lessien sich als einzige Gemeinde beworben hat, stand schon vorher fest, dass sie gewonnen hat. Nicht nur eine Urkunde, sondern mehr als lobende Worte richtete Alexander Wollny an Jenny Reissig (kleines Foto).

Ehra-Lessien. Aus dem Kreis Gifhorn ist die Gemeinde Ehra-Lessien zwar die einzige Teilnehmerin am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ und hat damit automatisch den ersten Platz inne – das ist aber nicht der einzige Grund, weshalb sie eine große Gewinnerin ist.

Mehr als lobende Worte gingen gestern von Kreisbauamts-Chef und Jury-Mitglied Alexander Wollny an Bürgermeisterin Jenny Reissig: „Ich gratuliere zu Ihrer tollen Präsentation. Wieder einmal haben Sie es geschafft, der Jury in der Hälfte der Zeit das doppelt zu präsentieren!“ Seit sechs Jahren ist Wollny Jury-Mitglied, aber gestern zeigte sich der Bauamtschef begeistert: „In den vergangenen sechs Jahren hat die Gemeinde eine umfangreiche Wandlung durchgemacht und viele Dinge wurden umgesetzt. Ich bin begeistert, dass sich bei der heutigen Präsentation nichts wiederholt hat.“ Keinem müsse also bange sein, wenn Ehra-Lessien den Kreis auf Landesebene vertreten werde.

„Ich hätte aber gerne Konkurrenz gehabt“, meinte eine dennoch glückliche Bürgermeisterin. Gerade dieser Wettbewerb habe die Gemeinde in vielen Bereichen weitergebracht. Aber nicht zuletzt habe man vieles erreichen können, weil sich die Bürger mit eingebracht haben und sich die Gemeinde ihrerseits mit den Bürgern auseinander gesetzt habe. „Ich hoffe, dass sich in drei Jahren also wieder mehr Gemeinden am Wettbewerb beteiligen. Das ist zwar eine Menge Arbeit und die Mitglieder des Arbeitskreises sitzen lange zusammen und bringen ihr Herzblut mit ein – aber das ist es wert“, frohlockte Reissig.

So tat es der Stimmung auch keinen Abbruch, dass die Bereisung mit einer halben Verspätung losging. Nach einer kleinen Stärkung überreichte Wollny die Siegerurkunde an die Bürgermeisterin. Die Plakette beziehungsweise das Schild werden nachgereicht. Auch die Auswertung der offiziellen Nachbereitung werde, so Wollny, Reissig und ihrem Team in Kürze persönlich mitgeteilt. Nach den lobenden Worten scheint es in diesem Jahr kaum Kritik zu geben.

Von Carola Hussak

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