Rühen: Haupt- und Realschüler erhalten ihre Abschlusszeugnisse / Start in einen neuen Lebensabschnitt

Glückwünsche für Schulabgänger

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26 Schüler der Hauptschule Rühen wurden gestern aus der Schulzeit entlassen.

Rühen. 49 nun ehemalige Schüler der Rühener Realschule erhielten gestern ihr Abschlusszeugnis. Bei der Feier in der Turnhalle gab es ein buntes Programm mit Musik und spaßigen Einlagen sowie viele Glückwünsche für die Schulabgänger.

„Es ist ein Tag der Freude, ein Tag, der sicherlich ganz lange in Ihrer Erinnerung bleibt“, sagte Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann in Richtung der Schüler, die nun ein wichtiges Zwischenziel erreicht hätten. „Nehmen Sie auch Ihr nächstes Ziel fest ins Visier, nutzen Sie die Möglichkeiten und Chancen, die Ihnen begegnen, und die Stolpersteine lassen Sie besser aus. “.

Der stellvertretende Schülersprecher Christian Bernhardt, der der Abschlussklasse 10b angehört, blickte auf Höhen und Tiefen zurück: „Es war nicht immer leicht für uns, aber jetzt stehen wir hier und haben etwas in der Hand, was wir uns selbst aufgebaut haben und natürlich immer weiter aufbauen werden.“

Nicole Blaß vom Elternrat, deren Amtszeit ebenso wie die der Elternratsvorsitzenden Petra Müller-Kahlke endete, hob besonders die an der Schule erworbenen Sozialkompetenzen hervor. Sie riet den Schülern: „Jeder sollte im eigenen Rhythmus seines Lebens leben dürfen. Denkt an die Musik. Findet für euch den Rhythmus, der euch gefällt.“

Neben der Vermittlung der fachlichen Kompetenzen hätten die Lehrer „versucht, euch zum Nachdenken, zum zu Ende denken, zum bedachten Handeln zu bringen“, so Schulleiterin Doris Beneke. Sie wünschte den Schülern, stolz auf Erreichtes zu seien und riet ihnen, neugierig in den neuen Lebensabschnitt zu gehen. Gemeinsam mit den Klassenlehrern Kaspar Spanuth (10a) und Uwe Becker (10b) überreichte Beneke die Zeugnisse. 46 Schüler haben den Realschulabschluss – 23 davon den erweiterten Realschulabschluss – erreicht. „Ich bin mir sicher, ihr werdet euren Weg machen“, gab Spanuth den Abschlussschülern mit auf den Weg.

Für 26 Schüler der Johannes-Gutenberg-Schule endete gestern die Schulzeit. Schulleiterin Katrin Kraschewski überreichte Abgangszeugnisse, sieben Hauptschulabschlüsse für Neuntklässler und fünf für die Zehntklässler sowie zehn Realschulabschlusszeugnisse und einen erweiterten Realschulabschluss. Den bekam mit dem besten Zeugnis Frederik Bruch. Sechs Schüler haben bereits ihre Wunschlehrstelle, sagte sie.

Auch Klassenlehrerin Karin Borchers hat nur noch drei Tage Schulzeit, bevor sie in den Ruhestand geht. Eine Verabschiedung gab es ebenfalls von der Schulelternratsvorsitzenden Michaela Birk, die mit dem Ende der Schulzeit ihres Kindes dieses Amt aufgibt.

Warme Worte gab es in der Aula von Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann, die die Schulzeit mit dem Monopoly-Spiel verglich. „Ich wünsche Ihnen für die Zukunft ein ganz persönliches Hotel auf der Schlossallee“, sagte sie. Pastor Joachim Schreiber lobte die Schüler für ihr „tapferes Lernen“. Die Lehrer hätten Geduld, Ruhe und Liebe gegenüber den Schülern gezeigt. „Legen wir alles in Gottes Hand“, sagte der Protestant. „Diese Schule und die Schulform sind wichtig, betonte er. Für den Schulelternrat dankte die stellvertretende Vorsitzende Carmen Wilheine den Lehrern für Ausdauer, Kraft, Energie, Mut und Toleranz. Die Klassensprecher Franz Eckard und Nino Alings, zweiterer auch Schulsprecher, attestierten den Lehrkräften, „die Rabaukengeneration überstanden“ zu haben. „Oft haben wir die Verzweiflung in den Augen der Lehrer gesehen, aber sie haben nie aufgehört, an uns zu glauben. Jetzt beginnt eine neue Zeit.“ Klassenlehrer Walter Nüsse sah dagegen eine wunderbare, aber auch harte“ Zeit. „Ihr ward keine Chaotentruppe. Ihr ward die Besten“, betonte er. „Nur das letzte halbe Jahr war hart, aber es wurden alle Probleme gelöst.“ Außer den Zeugnissen bekamen die Schüler auch jeweils eine Flaschenpost an einem aufgebauten Strand von ihren Mitschülern. Vor dem Imbiss wurde zudem eine Diashow der Schüler gezeigt.

Von Alexander Täger und Burkhard Ohse

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