Es gibt viel zu tun in Brome

Nich alle, aber viele Brücken an den Ohreseen befinden sich in einem maroden Zustand und müssen dringend saniert werden. Fotos: Peiser

Brome. Früh aufstehen hieß es am Sonnabend nicht nur für Fleckenbürgermeisterin Ingrid Klopp und Verwaltungsmitarbeiter, sondern auch für die Mitglieder des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses des Fleckens Brome. Sie trafen sich zu einer Schadensaufnahme. Dabei wurden Straßen, Gehwege, Bäume, Wege rund um die Ohreseen, Brücken und Flächen für Ersatzpflanzungen genauer unter die Lupe genommen. Und die Liste, die die Ausschussmitglieder abzuarbeiten hatten, war alles andere als kurz.

Zwei Jahre ist es her, dass die letzte große Bestandsaufnahme vorgenommen wurde. „Seit dem ist einiges liegen geblieben. Gerade was die Straßen angeht, hätte die Gemeinde einiges erledigen können“, merkte Rita Lange (SPD) an. Wie Ingrid Klopp erläuterte, seien damals Aufträge an Firmen herausgegangen. Allerdings sind Arbeiten nur mäßig erledigt worden oder ganz liegen geblieben - nicht zuletzt weil eine Firma bankrott gegangen sei. Baumschnitt- oder Fällarbeiten wurden gar nicht oder nur mäßig erledigt.

Für Diskussionen sorgten Stolperfallen auf dem Bürgersteig an der Mühlenstraße. Dort schieben die Wurzeln von zwei Linden die Pflasterung nach oben, sodass es für ältere Bürger schwierig ist, diesen Teil mit einem Rollator geschweige mit einem Rollstuhl zu passieren. Wurzeln kappen oder die Bäume fällen? Nicht ganz ungefährlich sind auch die etwa 30 Jahe alten Fußwege rund um die Ohreseen. Zwar wurden diese mal im größeren Umfang saniert, aber mittlerweile gleichen sie wieder eher einer Buckelpiste. Auch die Brücken sind zum Teil marode und müssen saniert werden. „Ich frage mal beim Landkreis, ob nicht beispielsweise die Jugendwerkstatt an den Brücken arbeiten könnte“, meinte die Bürgermeisterin.

Zwar wolle man auch Vereine wie die Angler oder die Aktiv-Rentner mit ins Boot holen, alles kann allerdings nicht von Ehrenamtlichen geleistet werden. Die Liste der Beanstandungen dürfte länger ausfallen. Zunächst wolle man eine Prioritätenliste aufstellen und dann weiter sehen. Die nächste Sitzung des Bauausschusses ist am Donnerstag, 24. März, um 18 Uhr in den Bromer Stuben.

Von Carola Peiser

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