Bromes Bürgermeisterin begrüßt Anhebung der Altersgrenze bei der Feuerwehr

„Das ist ein Gewinn“

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Die Altersgrenze bei der Feuerwehr soll von 63 auf 67 Jahre angehoben werden.

dpa/ola Hannover/Brome. Die Altersgrenze für aktive Feuerwehrleute in Niedersachsen wird von 63 auf 67 Jahre angehoben. Der Landtag hatte in Hannover der entsprechenden Anpassung des Brandschutzgesetzes zugestimmt.

Die Anhebung der Altersgrenze soll den Feuerwehren in den Landstrichen helfen, die vom demografischen Wandel besonders betroffen sind. Feuerwehrleute können auf eigenen Wunsch aber auch schon früher in den Ruhestand.

Das Gesetz sieht zudem für Feuerwehrleute bei Unfällen eine bessere Absicherung als bisher vor. Es stellt zudem klar, dass Regelungen zur Freistellung für Einsätze, Gutschriften von Arbeitszeiten, Entgeltfortzahlungen und Entschädigungsansprüche auch auf ehrenamtliche Führungskräfte und Funktionsträger in der Kreisfeuerwehr sowie Führungskräfte des Landes anzuwenden sind. Insgesamt gibt es in Niedersachsen rund 3300 Ortsfeuerwehren mit knapp 125 000 ehrenamtlichen Mitgliedern.

Der Entscheidung des Landtages kann Bromes Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann nur zustimmen. Der Radius, den eine Feuerwehr bewältigen kann, kann berechnet werden. „Wir brauchen viele Feuerwehren, denn wir sind eine große Samtgemeinde – mit einfach viel zu wenig Personal“, sagt Peckmann. Zumindest tagsüber, wo viele einem Beruf nachgehen. Wenn es in der Samtgemeinde brennt, aber viele in Wolfsburg oder Gifhorn arbeiten, sieht es schlecht aus, genügend Leute zusammenzubekommen. „Dann muss man sehen, wer überhaupt kommt“, so die Verwaltungschefin. Von daher seien Feuerwehrmitglieder, die bis zum Alter von 67 Jahren aktiv sein könnten, ein Gewinn für die Mannschaft – sie sind ja zu Hause.

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