Bedarf steigt

Die Anzahl an Kita-Plätzen reicht in der Samtgemeinde Brome aus

Der Neubau in Rühen.
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Spätestens bis zum 1. August ist der Kita-Neubau in Rühen bezugsfertig. Davon geht man bei der Samtgemeinde aus, wird der entstehende Platz auch dringend gebraucht.
  • Hilke Bentes
    vonHilke Bentes
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Samtgemeinde Brome – Das neue Kita-Jahr hat Sophie Tinscher als Fachbereichsleiterin Jugend und Soziales von der Samtgemeinde Brome fest im Blick. Die Anmeldungen der zukünftigen Kita- oder Krippenkinder sind in den letzten Tagen abschließend eingetrudelt und nun ausgewertet worden. Gute Nachrichten gibt es für die Eltern: Allen Kindern konnte ein Betreuungsplatz angeboten werden. Und fast allen auch an der gewünschten Einrichtung. Nach Tinschers Einschätzung kommt aber noch weitere Dynamik in den endgültigen Platz-Bedarf.

„Die erste Welle ist jetzt durch, aber nun erwarten wir noch einmal richtig Bewegung“, so Tinscher. Und dabei hoffen die Verantwortlichen in der Samtgemeinde, dass auch die Kinder, die im Moment an einen anderen Standort vertröstet werden mussten, ihren Wunschplatz in der Krippe oder Kindergarten noch bekommen. „Aus der Erfahrung heraus zeigt die Regel, dass noch einige Eltern umplanen. Beispielsweise, dass der eigentliche Plan beispielsweise beim Umziehen dann noch nicht verwirklicht wurde.“ Damit würden sich noch einige Betreuungsplätze verschieben.

In der Vergangenheit wurde deutlich, dass die Kita-Plätze in der Samtgemeinde spitz auf Knopf stehen. Das war auch stets Teil der politischen Diskussion. Gute Nachrichten gibt es also, da der Neubau in Rühen, der Platz für jeweils drei Krippen- und Kita-Gruppen bietet, bis zum 1. August fertig sein wird. „Das sind die Prognosen aus dem Bauamt“, bestätigt Tinscher. Seit Ende 2019 wird unweit der hiesigen Grund- und Realschule die große Kindertagesstätte verwirklicht und soll nun schnellstmöglich zur weiteren Entzerrung der Situation beitragen. Vermutlich können die Kinder, die beispielsweise aus Bergfeld nach Rühen wechseln, schon im Juli umziehen.

Da aber der Bedarf auch in den kommenden Jahren vermutlich eher mehr als weniger wird, zeigt sich Tinscher über die neuesten Entscheidungen des Samtgemeinderates froh. „Es ist gut, dass in Ehra zwei Gruppen für Krippe und Kita entstehen sollen.“ Dieser Platz werde dringend benötigt, um auch in Zukunft den Rechtsanspruch in Sachen Kita-Plätze zu erfüllen.

In Tiddische hatte man die Gruppe von 10 auf 25 Betreuungsplätze durch den steigenden Bedarf aufstocken können. „Das ist aber gang und gäbe, um auf den Bedarf zu reagieren. Die Gruppe ist auf ein solches Volumen ausgelegt.“

Das neue Kita-Jahr beginnt am 23. August. Dann, wenn der VW-Werksurlaub, an dem sich die Schließzeiten in der Samtgemeinde orientieren, endet.

Und bis dahin hat der Fachbereich noch einiges zu organisieren, so Tinscher.

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