Parsau: Landesstraßenbaubehörde lehnt Fahrbahnbegrenzung ab

Gemeinde will Sicherheit

Laut Bürgermeister Joachim Zeidler ereignen sich im Kreuzungsbereich B 244, K 322 und Wilhelmstraße zu viele Unfälle. Eine Fahrbahnbegrenzung wurde jedoch abgelehnt. Foto: Deipenau

Parsau. Der Antrag der Gemeinde Parsau, im Kurvenbereich an der Kreuzung Bundesstraße 244, Kreisstraße 322 in Richtung Giebel und der Wilhelmstraße in der Ortsmitte eine Fahrbahnbegrenzung anzubringen, wurde von der Landesstraßenbaubehörde abgelehnt.

Diese negative Neuigkeit teilte die Landkreisverwaltung jüngst Parsaus Bürgermeister Joachim Zeidler mit.

Als Grund für die Ablehnung gab die Straßenbaubehörde an, dass in diesem Bereich keine erhöhte Unfallgefahr zu beobachten gewesen sei und eine Fahrbahnbegrenzung daher keine Wirkung hätte. Das sehen die Ratsmitglieder der Gemeinde Parsau allerdings etwas anders. „Wir werden da mal eigene Recherchen anstellen“, meinte Bürgermeister Zeidler.

Wie Zeidler auf IK-Anfrage mitteilt, sei es in den vergangenen Jahren vermehrt zu schweren Unfällen gekommen, darunter sogar einer mit tödlichem Ausgang. „Auch wird aus Richtung Rühen kommend die Kurve sehr stark geschnitten. Es muss sich dort einfach etwas tun“, ist der Bürgermeister überzeugt. Man wolle versuchen, eine Möglichkeit zu finden, doch eine Fahrbahnbegrenzung zu bekommen. In Erwägung zieht Zeidler zum Beispiel ein Gespräch mit der Polizei.

Des Weiteren gab der Bürgermeister bekannt, dass die Kreisverwaltung die Aufstellung eines Aussichtsturms in Verbindung mit einem Rundwanderweg in den Drömling in der Gemarkung Kaiserwinkel plane. Bevor die Gemeinde dazu eine Stellungnahme abgeben könne, müsse allerdings erst eine schriftliche Anfrage abgewartet werden, meinte Joachim Zeidler dazu – auch im Hinblick auf eine eventuell zu erwartende Kostenbeteiligung seitens der Gemeinde. Sie müsse auch Sorge bei der Verkehrssicherungspflicht tragen.

Von Detlev E. Deipenau und Carola Peiser

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