Im Falle einer Verwaltungs- und Gebietsreform will sich Ratsrund an Wolfsburg orientieren

Gemeinde Rühen wappnet sich

Rühen. Rühens Bürgermeister Karl-Peter Ludwig möchte auf Nummer sicher gehen – und mit ihm die Gemeinderatsmitglieder.

Bis auf Wilfried Sievers (W-BUS), der sich seiner Stimme enthielt, sprachen sich alle dafür aus, sollte es mit der neuen Landesregierung zu einer Verwaltungs- und Gebietssreform kommen, dass sich Rühen nach Wolfsburg orientiert. „Ich möchte, dass wir uns diesen Weg rechtlich nicht verbauen“, erklärt Ludwig. Sievers hält diese Vorgehensweise für falsch: „Wir sollten die Bürger mit ins Boot holen und sie befragen, das ist wichtig. “.

Ludwig ist der Meinung, dass eine Verwaltungs- und Gebietsreform notwendig sei. Immerhin habe die so genannte „Weber-Kommission“ anlässlich der letzten Reform 1967 Leitbilder erstellt, die noch bis heute Bestand haben. „Die neue Landesregierung müsste alle Leitbilder überarbeiten – und zwar zum Wohle der Bürger“, so der Bürgermeister. Ludwig machte während der Gemeinderatssitzung deutlich: „Unsere Verkehrsanbindung nach Wolfsburg ist besser als nach Gifhorn.“ Allein in Passangelegenheiten müsse der Bürger vier Mal bis nach Brome fahren – eine Strecke ist rund 15 Kilometer lang. „Ich hoffe, dass die neue Landesregierung ein Signal setzen wird. Und natürlich ist der Bürger mitzunehmen“, meint Ludwig. Auch Bodo Benecke ist überzeugt: „Es geht darum, den Fuß in der Tür zu haben. Es wird natürlich auch Bürgerversammlungen geben.“ Ein Signal will auch die Gruppe CDU/PUL setzen und sprach sich geschlossen für den Vorschlag Ludwigs an.

Von Carola Hussak

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