Brome: Schlimmste Stolperfallen rund um den Ohresee entschärft

Gefährliche Stellen ausgebessert

+
Bürgermeister Gerhard Borchert (2.v.l.) freut sich, dass Jörn-Christoph Heinrichs (l.) und sein Team die gravierendsten Stellen am Weg um den Ohresee ausbessern konnten.

Brome. Seit Jahren regt sich in der Bevölkerung der Unmut über den desolaten Zustand der Wege rund um die Ohreseen. Immer wieder wurde nach Möglichkeiten der effizienten, aber dennoch günstigen Sanierung gesucht.

Um Unfällen vorzubeugen, hat Fleckenbürgermeister Gerhard Borchert nun gehandelt.

Am Montag hat ein Agrardienstleistungsunternehmen aus dem Wittinger Stadtgebiet die gefährlichsten Stellen ausgebessert. Bei der Maßnahme handelt es sich um eine Vari-ante, die Bauausschussvorsitzender Lothar Hilmer im Frühjahr vorgeschlagen hatte. Bei diesem Verfahren nimmt eine Maschine die alten Verbundsteine auf, schreddert sie, um sie dann als Unterbau wieder verwenden zu können. Dann, so Jörn-Christoph Heinrich, wird noch eine Deckschicht aufgebracht. Damit werde der Weg so stabilisiert, dass Radfahrer und Fußgänger diesen wieder ohne Gefahr nutzen können. „Mir war es wichtig, die gefährlichsten Stellen auszubessern, nachdem ich gesehen habe, wie ein Rollstuhlfahrer fast umgekippt wäre“, erläutert Borchert. Ausgebessert wurde nun ein Teilweg vom Freibad aus zum See und auf der Strecke zwischen Rathaus und Friedhof. „Wir warten nun auf Reaktionen aus der Bevölkerung, ob die Wege gut sind. So können wir Erfahrungen für die gesamte Sanierung der Ohresee-Wege sammeln“, sagt Borchert. Er betont noch einmal, dass es sich lediglich um eine Ausbesserung und nicht um eine Sanierung handelt.

Der Rat entschied sich für eine nachhaltige Verbesserung der Wege mithilfe von Fördermitteln, um den Bereich des Ohresees wieder in ein Naherholungsgebiet zu verwandeln (das IK berichtete). Das Verfahren für die Sanierung, so der Bürgermeister, sei angeschoben. Bis mit der Umsetzung begonnen werde, könne es allerdings noch dauern. Zur Finanzierung der Ausbesserungsarbeiten greift die Gemeinde auf einen Etat für Wegeerhaltung zurück, der noch nicht ausgeschöpft ist.

Von Carola Hussak

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare