Herzliche Begrüßungsszenen

69 Gäste aus der Partnerstadt La Guerche-de-Bretagne weilen in der Samtgemeinde Brome

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Manuela Peckmann und Jörg Böse (Mitte) begrüßten die 69 Gäste aus der Partnerstadt La Guerche-de-Bretagne.

Kaiserwinkel. Buntes Treiben, Lachen und Geschäftigkeit herrschten am Mittwoch auf dem ansonsten eher ruhigen Forsthof in Kaiserwinkel: Gäste aus der französischen Partnerstadt La Guerche-de-Bretagne waren um die Mittagszeit eingetroffen.

Die Tradition dieser Reisen reicht bis in die 80er Jahre zurück, offiziell ist es der 33. Besuch, der diesmal in der Samtgemeinde Brome stattfindet und im nächsten Jahr wieder in Frankreich. Herzliche Begrüßungsszenen und Umarmungen gab es, wenn sich „alte“ Bekannte wiedertrafen; aber auch etliche Gäste wurden willkommen geheißen, die zum ersten Mal an dem Austausch teilnehmen.

Die stets aktive Feuerwehr des kleinen Ortes hatte auf dem Hof in rustikalem Ambiente einen großen Grill aufgebaut, auf dem drei Sorten von Würsten zubereitet wurden. Die gastgebenden Familien hielten Salate und Kuchen bereit, und in der Scheune waren lange Tische gedeckt und mit deutschen und französischen Fähnchen geschmückt. Der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees, Jörg Böse, fasste sich kurz, als er die 69 Gäste aller Altersstufen begrüßte: „Sie werden nach der langen Reise hungrig und durstig sein“, meinte er, und wiederholte dann seinen Willkommensgruß auf Französisch. Böse zeigte sich besonders angetan davon, dass immer wieder neue Menschen hinzukämen, die sich an der Partnerschaft aktiv beteiligen wollen.

Für die Franzosen nahm Jean-Pierre Baudrier das Wort. Er bedankte sich für den herzlichen Empfang und unterstrich die Bedeutung, die die Partnerschaft für seinen Ort hat. Manuela Peckmann begrüßte die große Delegation im Namen der Samtgemeinde und stellte den Ort Kaiserwinkel vor. Dann gab es Getränke, Gespräche und schließlich das Essen, von dem die Besucher sehr angetan waren. Den Rest des Tages verbrachten Gastgeber und Gäste gemeinsam. Auch der Donnerstag stand ganz im Zeichen der Familien, und viele Bromer hatten Programme aufgestellt, um den Tag gemeinsam zu nutzen. Besonders beliebt waren gemeinsame Fahrten in den Harz, wobei der Baumwipfelpfad in Bad Harzburg gleich mehrfach eingeplant war.

Von Horst Michalzik

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