Eine durchwachsene Saison

Freibad Brome zieht Bilanz: Kein Rekordjahr, aber gute Besucherzahlen

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Die Freibad-Saison 2019 war in Brome durchwachsen: Einem guten Juni folgte ein trotz Sommerferien schwächerer Juli. Insgesamt 33 199 Gäste kamen für eine Abkühlung. 

Brome – Sommer, Sonnenschein, Schwimmen: Für viele Menschen gehört der Freibadbesuch einfach zum Sommer dazu. Das zeigt sich jetzt auch in der Bilanz, die für die diesjährige Saison des Freibades Brome gezogen wurde.

Demnach kamen viele Badegäste, auch wenn die Besucherzahlen nicht an das Rekordjahr 2018 heranreichen.

„Im Durchschnitt war es ein gutes Jahr“, hält Anett Blaschke, die in der Samtgemeinde Brome im Bereich Jugend und Soziales, Freibad arbeitet, im IK-Gespräch fest. Insgesamt hatte die Bromer Einrichtung in der Saison, die Ende Mai begann und am 15. September endete, 33.199 Besucher. Damit könne man zufrieden sein. „2017 war schlechter, 2016 dafür etwas besser“, vergleicht Blaschke die Zahlen. Vor zwei Jahren kamen 28.890 Besucher, 2016 waren es 40.866. Die Schwankungen seien normal und zu einem Großteil auch dem jeweiligen Wetter geschuldet. Daher sei man in dieser Saison auch nicht an das Rekordjahr 2018 herangekommen, dafür hätte es noch einmal rund 12.000 Besucher gebraucht. Davon anscheinend unbeeindruckt zeigten sich die Frühschwimmer: 2.758 Gäste nutzten das Angebot.

Der Juli sei eben nicht besonders badefreundlich gewesen. „Die Ferien waren leider sehr durchwachsen“, erklärt Blaschke. „Mai und Juni waren aber gut.“ So hätte man für Juni rund 4.000 Gäste mehr verzeichnen können als im Juli, in denen die Sommerferien begannen. Auch der besucherstärkste Tag lag außerhalb der Ferien: Am 26. Juni kamen genau 1.385 Gäste ins Freibad. Streng genommen waren beim alle zwei Jahre stattfindenden Neptunfest mehr Besucher vor Ort, aber das gehört nicht in die Statistik.

Aber das Neptunfest unter der Ägide des Freibad-Fördervereins und der DLRG macht auf das Bad aufmerksam und unterstützt dieses auch finanziell. Das wiederum unterstützt Bürgermeister Gerhard Borchert sehr gern. „Ein Freibad zu haben ist keine Selbstverständlichkeit“, sagte er. Das Freibad gehe über die Pflichtaufgaben der Verwaltung hinaus und werde wohl nie eine schwarze Null schreiben. Das bedeute aber nicht, dass man es fallenlassen sollte. Daher lobt er das Engagement für die Einrichtung. Das mache Brome lebenswert.

Und das Freibad befindet sich stets im Wandel. Leider war das neue Kleinkindbecken nicht in dieser Saison fertigzustellen, aber alle hoffen, dass es für die nächste bereit ist. Und noch etwas ändert sich: Die Samtgemeinde schreibt derzeit Stellen für Bademeister aus.

VON DENNIS TESCH

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