Die Attraktivität steigern

Freibad Brome soll bis zum Neptunfest 2019 ein neues Becken bekommen

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Pünktlich zum Neptunfest 2019 soll das Freibad Brome ein neues Kleinkindbecken bekommen. Die Fördermittel dafür sind beantragt. Auch eine Bouleanlage soll entstehen. 

Brome – Im Freibad Brome soll ein neues Becken für Kleinkinder sowie eine Bouleanlage entstehen. Zum Neptunfest 2019 will man fertig sein – falls Fördermittel fließen.

„Seit zwei Jahren gibt es eine Diskussion um die Sanierung des Kleinkindbeckens“, berichtete Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann über das Freibad Brome. Die Mitglieder des Samtgemeinderates nickten dazu auf der letzten Sitzung im Rühener Sportheim. Das Thema ist bekannt, die Meinungen eindeutig: Eine Aufwertung des Freibades ist von allen Seiten gewünscht.

„Am 10. Dezember haben wir einen Antrag bei LEADER gestellt“, berichtete Peckmann weiter. Mit der Bezeichnung „Attraktivitätssteigerung“ wurde die Maßnahme demnach als Projektskizze für den LEADER-Prozess der Nachhaltigkeitsregion Isenhagener Land (das IK berichtete) angemeldet. Damit hat man die Aussicht auf Fördermittel in Höhe von 75 Prozent. In diesem Falle müsste die Samtgemeinde nur 30 375 Euro der geschätzten Gesamtkosten von 121 500 Euro übernehmen.

Von einem neuen Kleinkindbecken – das alte soll abgebrochen und durch ein neues Becken mit kindgerechten Gestaltungselementen ersetzt werden – erhofft man sich auch eine frühe Bindung an das Freibad. Hauptsächlich aber sollen „Kleinkinder sollen die neuen Erfahrungen mit dem Element Wasser und den Spielelementen in ihrer gesamten Entwicklung gefördert werden“, erklärte Peckmann. Da das Freibad immer mehr auch soziale Begegnungsstätte für alle Generationen werde, soll eine Bouleanlage die Freizeitmöglichkeiten im Bad ergänzen. Auf Peckmanns Vorschlag hin peilt man eine Umsetzung bis zum Neptunfest an. Der Rat beschloss dies bei einer Enthaltung.

Die Zustimmung im Rat war groß. So groß sogar, dass sich Karl-Peter Ludwig (SPD) bei Heino Meyer (CDU) für seinen Einsatz für die Samtgemeinde bei LEADER herzlich bedankte. Einigen gehen die Maßnahmen aber noch nicht weit genug: „Das ist aber erst der Anfang“, mahnte Frank-Markus Warnecke (Grüne) an. „Langfristig muss eine energetische Sanierung erfolgen. Auch die Umkleiden und der Gastrobereich müssen modernisiert werden.“

Von Dennis Tesch

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