Rühen: Wasserverband soll Termin für Verlegung der Wasserleitungen mitteilen, dann kommt Planer

Das Hin und Her um den Försterweg

Der Försterweg in Rühen befindet sich in einem desolaten Zustand. Die Sanierung wollte die Gemeinde mit den Arbeiten des Wasserverbandes Vorsfelde verbinden, der neue Trinkwasserleitungen verlegen möchte. Einen Termin gibt es allerdings nicht und in der Zwischenzeit steht die Straße bei starkem Regen unter Wasser. Foto: Täger
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Der Försterweg in Rühen befindet sich in einem desolaten Zustand. Die Sanierung wollte die Gemeinde mit den Arbeiten des Wasserverbandes Vorsfelde verbinden, der neue Trinkwasserleitungen verlegen möchte. Einen Termin gibt es allerdings nicht und in der Zwischenzeit steht die Straße bei starkem Regen unter Wasser.
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Rühen. „Es kann doch nicht sein, dass bei Regen ständig die Straße unter Wasser steht und die Keller volllaufen“, ist Sabine Lalla (CDU) sauer. Der Straßenausbau am Försterweg stand nun zur Diskussion in der Sitzung des Infrastrukturausschusses der Gemeinde Rühen.

Bereits 2014 hatte der Bauausschuss festgestellt, dass mehrere Straßen sanierungsbedürftig sind. Priorität wurde beim Försterweg gesehen. Im Oktober des vergangenen Jahres teilte der Wasserverband Vorsfelde mit, dass im Försterweg, Sudetenstraße und Ostpreußenstraße neue Trinkwasserleitungen verlegt werden müssen. Daraufhin hatte der Infrastrukturausschuss empfohlen, dass vorerst nur der Försterweg erneuert werden sollte und die Straßenbaumaßnahme um ein Jahr verschoben wird.

Zwischenzeitlich hat es auch ein Gespräch gegeben, in dem der Wasserverband Vorsfelde über die Regenwasser- und Schmutzwassersituation sowie der daraus resultierenden Problematik der Anwohner informiert wurde. Ein Anlieger hat nun über seinen Anwalt mitteilen lassen, dass Schäden an der Hausanschlussleitung durch das Absacken der Straße festgestellt wurden. Das Absacken der Straße sei wiederum auf den starken Durchgangsverkehr, insbesondere durch die Busse zurückzuführen. Daher forderte der Anlieger, dass sich die Gemeinde an den Reparaturarbeiten beteiligt. Dies konnte mithilfe des Wasserverbandes vorerst widerlegt werden. Die Gemeinde lehnte daraufhin eine Kostenübernahme ab.

Um überhaupt die Kosten und den Ausbauumfang einer Sanierung einschätzen zu können, sollte nun ein Planungsbüro beauftragt werden, um spätestens bei den Haushaltsplanungen 2018 zu wissen, was eingeplant werden muss. Das hatte der Ausschuss nun abgelehnt. Zunächst soll mit dem Wasserverband Vorsfelde geklärt werden, wann dieser mit dem Austausch der Rohre beginnen wird.

Von Carola Hussak

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