Brome: Sanierungsarbeiten abgeschlossen

Flüchtlinge könnten im Pastor-Bammel-Haus einziehen

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Die Sanierungsarbeiten im Pastor-Bammel-Haus sind abgeschlossen. Ab dem 1. Juli könnten Flüchtlinge einziehen.

Brome. Zum 1. Juli könnten Flüchtlinge Quartier im Pastor-Bammel-Haus in Brome beziehen. Wieviel genau nach Brome kommen, kann Bürgermeister Gerhard Borchert derzeit nicht sagen.

„Das hängt auch davon ab, wieviel der Landkreis Gifhorn aufnimmt."  Der Landkreis hat das Gebäude für fünf Jahre vom Diakonisches Werk Wolfsburg gemietet. Rund 200 000 Euro hatte der Kreis für die Sanierung des Hauses bereit gestellt. So mussten die Zimmer hergerichtet werden, wie sie seinerzeit als Altenwohnheim genutzt wurden. Bis zu 75 Menschen könnten im Pastor- Bammel-Haus eine Bleibe finden. In jeder Räumlichkeit hätten zwei bis drei Menschen Platz, mit Kindern könnten es vier sein. Bis zu 50 Prozent der Zimmer haben eigene Waschgelegenheiten. Für die übrigen Bewohner würden gemeinsame Duschen eingerichtet, getrennt nach Männern und Frauen.

Zehn Jahre stand das Gebäude leer. So sei es laut Borchert kein Wunder, dass die Heizung teilweise kaputtgefroren war. Außerdem mussten die Fenster und das Dach isoliert werden.

Wieviele Flüchtlinge ins Pastor-Bammel-Haus einziehen werden, kann Bromes Bürgermeister nicht sagen – auch nicht, ob es sich ausschließlich um Familien handeln wird. „Bislang haben wir noch keine offiziellen Informationen von der Kreisverwaltung erhalten“, so Borchers. Die Gemeinde hat sich auf die Flüchtlinge eingestellt. Ein Helferkreis hatte bereits zu mehreren Gesprächsrunden eingeladen, in denen Ansprechpartner für Teilbereiche festgelegt wurden.

Von Carola Hussak

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