Kameraden packen beim Bau fleißig mit an

Feuerwehrhaus Brechtorf: „Die Euphorie ist groß“

Das Feuerwehrhaus in Brechtorf nimmt Form an – wenn alles gut läuft, folgt dieses Jahr der Einzug.
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Das Feuerwehrhaus in Brechtorf nimmt Form an – wenn alles gut läuft, folgt dieses Jahr der Einzug.

Brechtorf – „Wenn alles gut läuft, können wir dieses Jahr noch einziehen“, freut sich Ortsbrandmeister Olaf Thurow. Die Kameraden der Brechtorfer Wehr arbeiten fleißig mit an ihrem neuen Feuerwehrhaus.

Der aktuelle Sachstand sieht gut aus, kann Thurow im IK-Gespräch berichten. Die Innenarbeiten gehen gut voran, Sanitär und Elektrik sind soweit fertig. „Als nächstes stehen Estrich und Trockenbau an. “ Zwei Boxen entstehen für die 46 aktiven Kameraden, inklusive Kinderfeuerwehr.

Die Kameraden nehmen aktiv teil an den Bauarbeiten – dies war von vornherein mit der Samtgemeinde so abgesprochen. Das führt auch dazu, dass mit schneller Hand etwas erledigt werden kann.

Als beispielsweise der der Erdungsschutz installiert werden sollte, lag dieser nicht tief genug. Bevor jedoch eine Fachfirma anrücken musste und sich das Bauprojekt verzögert, legten die Kameraden einfach selbst Hand an. „Die Arbeit mit der Samtgemeinde läuft sehr gut“, freut sich Thurow. Die Feuerwehrleute nehmen jedoch nicht nur aktiv teil, weil dies so vorgesehen ist. „Die Euphorie ist groß. Die fragen schon, wann es endlich mit dem Streichen losgehen kann.“ Die Bereitschaft sei einfach groß innerhalb der Wehr. Denn natürlich wollten alle so schnell wie möglich das neue Feuerwehrhaus beziehen, so Thurow.

Was den Ortsbrandmeister dafür etwas verwunderte, waren Aussagen in manchen politischen Gremien und Medien. „Da wurde von einem Prachtbau gesprochen, einem Riesenkomplex.“ Solche Aussagen weist Thurow zurück.

Schließlich werde so ein Feuerwehrhaus nach Richtlinien der Feuerwehrunfallkasse errichtet. Und er erinnert in dem Zuge daran, dass das alte Haus diese eben nicht erfüllte. „Und ein Ruheraum und eine Behindertentoilette gehören halt dazu.“

Und am Ende des Tages gilt der Bau ja nicht ausschließlich der Wehr in Brechtorf. Sondern dient zum Schutz der Bevölkerung und der Samtgemeinde Brome. „Das wurde ja auch im Feuerwehrbedarfsplan so festgestellt, dass an vielen Feuerwehrhäusern noch Bedarf herrscht.“ Dass am Ende auch über finanzielle Mittel gesprochen wird, sei verständlich, denn auch Schulen, Kitas und Turnhallen müssten ja Geld bekommen. „Da muss ein guter Dreiklang her.“

Neben dem Streichen fallen für die Kameraden der Feuerwehr noch Arbeiten im Außenbereich an sowie kleinere Aufgaben im Innenbereich. VON MAX A. MORRISON

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